Die palästinensische Propaganda fußt vor allem auf einem: Mitleid.
Fast alle Narrative, die von der Propaganda erzählt werden, haben zum Ziel, Mitleid mit den Palästinensern zu empfinden. Gelingt das nicht, bleibt nicht viel. Denn sie sind in der Verantwortung, wie ein Volk es nur sein kann.
Israel wird diskreditiert. Was vor der derzeitigen extrem rechten Regierung passiert ist, wird ausgeblendet. Dass die Araber nicht bereit waren und die meisten bis heute nicht sind, einen jüdischen Staat in ihrem „Kalifat“ zu dulden, wird wie bei einem Trick eines Zauberers auf einem Kindergeburtstag verschwinden gelassen. Dass der Gazastreifen und alle umliegenden arabischen Staaten „judenfrei“ sind wird ebenso verdrängt, wie das Fünftel Israeli, das arabisch ist.
Ein Bild ist ganz zentral, um diese Täter-Opfer-Umkehr zu erreichen. Das Narrativ, die Hamas sei eine Terrororganisation und die meisten Palästinenser seien nur Opfer der Hamas.
Sicher, diese Opfer gibt es. Niemand bestreitet das.
Aber gerade die Deutschen haben weltweit die höchste Kompetenz beurteilen zu können, wie ein menschenverachtendes, diktatorisches Regime an die Macht kommt und sich an der Macht hält.
Es waren nicht die Parteibonzen und SS-Offiziere, die Millionen Menschen systematisch getötet haben. Es waren die, die mit Kraft durch Freude in den Urlaub gefahren sind. Es waren die, die stolz die Hand gereckt haben, wenn der Führer im offenen Wagen durch die Stadt fuhr. Es waren die, die Hitlers Bild in die gute Stube gehängt haben. Es waren die, die endlich wieder eine Uniform tragen durften, und sei es nur zum Schützenfest.
Mein Großvater war es, der Bomben an Flugzeuge gehängt hat. Und meine Großmutter, die in einer Großküche gearbeitet hat.
Schuld ist eine Instanz, die Gerichte prüfen müssen. Verantwortung tragen alle.
In internationalen Konflikten sieht man nur die beiden Seiten. Denn sie werden als Verantwortliche wahrgenommen. Niemand käme auf die Idee, Mitleid für die Russen zu empfinden, die den Krieg in der Ukraine nicht gut finden.
Doch im Gazastreifen gelingt selbst uns Deutschen auf wundersame Weise genau dieser Trick. Einige sind in der Lage zu vergessen, dass die Palästinenser es waren, die von anderen bezahlte Wasserrohre ausgegraben haben, um Raketen daraus zu bauen. Dass tausende von LKW den Abraum der Tunnel durch die Stadt gefahren haben müssen. Dass die Menschen gesehen haben müssen, wenn die Leute mit den Presslufthämmern in die Schulen gingen, um Tunnelschächte zu graben und Wände für die Raketenwerfer herauszubrechen.
Jeder einzelne Arzt, jeder Pförtner eines Krankenhauses und jeder Verwaltungsmitarbeiter einer Universität hat sein Geld von der Hamas bekommen. Und jedes Kind hat die Schulbücher nach Hause gebracht, in denen es kein Israel gibt und in denen Rechenaufgaben mit Beispielen von Märtyrern gestellt werden.
Wir verdrängen, dass jemand auch das Essen für die Hamas-Kämpfer zubereiten muss, dass jemand die Sandsäcke befüllt, dass fußballspielende Kinder gelernt haben, Warnzeichen zu geben.
Der Mensch organisiert sich in Systemen. Und die Hamas ist viel mehr als eine Terrororganisation. Sie ist ein System. An dem Hunderttausende partizipiert haben. Und dem sie auch jetzt noch anhängen. Die Schuld bei anderen suchend.
Wir reden uns ein, dass unsere Großeltern ja gegen die Nazis waren. Wir reden es uns ein, um uns nicht bewusst zu machen, dass wir von Ameisen in einem Haufen abstammen. Von kleinen Rädchen, die bereitwillig in einem Getriebe funktioniert haben.
Diese Lehren der Aufarbeitung scheinen nach nur wenigen Generationen aus den deutschen Köpfen verschwunden. Und dass "nie wieder" niemals für Angreifer gilt.
Dabei sollten wir Deutsche es sein, die durchschauen, was dort passiert. Die verstehen, dass nicht die Menge der Getöteten, sondern das Motiv entscheidet, auf welcher Seite die Nazis sind. Doch auch hier funktioniert die Täter-Opfer-Umkehr.
Seit über 75 Jahren wird Israel angegriffen. Und einige haben die Unverschämtheit es sich leicht zu machen, indem sie die Schuld bei Israel suchen.
Dabei muss man sich nur fragen, welche der vielen Kriege es gegeben hätte, wenn die Araber Israel akzeptiert hätten. Längst könnten sie ein souveränes Palästina haben. Längst.
Oft, wenn die Nachrichten mal wieder melden, dass Palästinenser getötet wurden, muss ich an ein Bild denken.
Als das KZ Buchenwald im April 1945 befreit wurde, zwangen die Amerikaner Menschen aus Weimar, sich anzusehen, was vor ihrer Haustüre passiert war. Woran sie mitgewirkt hatten. Vor allem Frauen und Alte in ihren besten Kleidern sahen die Berge von abgemagerten Leichen. Sie weinten, fielen in Ohnmacht und hielten sich die Taschentücher vor die Nasen.
Und dann frage ich mich, ob ich Mitleid mit diesen Menschen habe.
Ich habe nicht.
Verehrte Frau Scholz @Shurjoka,
ich möchte vorwegschicken, dass ich mich nun wirklich nicht in Ihren überwältigend unwichtigen Dauerstreit um das Äußerungsrecht mit irgendwelchen anderen Influencern reinhängen will. Der sich vor allem um eines dreht: sich selber.
Da ich aber etwas gegen jede Form von Propaganda habe, erscheint es mir angebracht, Ihre aktuelle Aussage richtig zu stellen.
Eine Grundtechnik jeder Propaganda ist es, Definitionen zu verzerren und Wörter so zu verwenden, wie sie im Populismus von vielen, zumeist unterdurchschnittlich Gebildeten, verstanden und verwendet werden.
Ein Genozid ist beispielsweise vor allem durch das Motiv definiert, nicht durch die Menge der Getöteten.
▶️ Die „Community“ um den anarchistischen bzw. „radikaldemokratischen“ (also linken) und judenfeindlichen Journalisten Friedrich Marr begründete den Begriff „Antisemitismus“ als Eigenbezeichnung. Er gründete 1879 die „Antisemitenliga“. Also über 40 Jahre vor der Gründung der NSDAP und über ein halbes Jahrhundert vor deren Machtergreifung.
▶️ Der Begriff entsprach dem damaligen Wissensstand, „Semiten“ bereits seit über einem Jahrhundert vorher etabliert.
Wie das aber so ist, schreitet die Wissenschaft voran, und Begriffe werden neu definiert. Es gibt dazu auch in der Psychologie dutzende Beispiele.
Heute ist die Bezeichnung nur noch als „semitische Sprachen“ in der Sprachwissenschaft geläufig.
Der Begriff des Antisemitismus hat sich jedoch nicht nur in seinem Bedeutungsinhalt für „Judenfeindlichkeit“ erhalten. Sondern ist sogar in anderen Sprachen übernommen worden.
Die Behauptung, „Antisemitismus“ sei ein „rechter Kampfbegriff“ ist also auf mehreren Ebenen falsch.
▶️ Eingeführt wurde er von Linken.
▶️ Geprägt wurde er weit vor den Nazis.
▶️ Die Verschiebung des Bedeutungsinhalts von „Semiten“ hat damit nichts zu tun.
Eine solche Behauptung dient schlicht dazu, jene zu diskreditieren, die bestimmte pro-palästinensische Argumente als antisemitisch identifizieren.
Man könnte auch einfach „judenfeindlich“ sagen, und schon geht diese Debatte ins Leere.
Ganz ähnlich verläuft übrigens immer wieder die Debatte mit denen, die zutiefst rechte Argumente vertreten, aber sich nicht für rechts halten, weil sie gar nicht so wirklich wissen, was das bedeutet.
Sie selber vermarkten sich als linke Aktivistin. Wodurch auch immer Sie aktiv sind.
Mich beschleicht - bei dem Wenigen, das ich von Ihnen ertragen habe – das Gefühl, Sie bedienen oder repräsentieren sogar die Zielgruppe derer, die auf angeblich pro-palästinensischen Protesten Judenfeindlichkeit vertreten und das entweder akzeptabel finden oder es nicht einmal verstehen. Selbstwertdienlich verdrängend, was die Palästinenser seit den 1920ern getrieben haben.
Das erste Mal aufgefallen sind Sie mir vor kurzen mit Ihrer ansonsten vergessenswürdigen Aussage „Hasbolla… Ich kann mir Namen so schlecht merken“.
(Hizb-Allah = Partei Gottes, helfe gerne)
Es gehört eine gesunde Portion mangelhafte Selbsteinschätzung dazu, sich zu Themen wie Terrorismus oder Krieg zu äußern, wenn man sich nicht einmal die Namen der wichtigsten Protagonisten merken kann.
Ich kann mich Ihrem Eindruck leider nicht anschließen, dass Sie irgendeine Kompetenz hätten, sich öffentlich dazu zu äußern. Vielleicht, aber das ist nur eine Idee, sollten Sie noch ein paar Jahre Erfahrung sammeln, sich bilden oder weiter im „intersektionalen Feminismus“ herumaktivieren.
ℹ️ Der Röntgen-Hype
Die Röntgen-Bilder-Story schlägt Wellen.
Dummerweise diskutieren jetzt alle über die offensichtlichen Fake Bilder. Das Problem ist weit größer.
▶️ Am Mittwoch, dem 9. Oktober, veröffentlicht Dr. Feroze Sidhwa einen Gastbeitrag in der New York Times.
In diesem Beitrag wird nicht – wie behauptet – genau recherchiert oder nachgewiesen. Es ist eine Sammlung von Zitaten von Medizinern, die im Gazastreifen ausgeholfen haben.
▶️ In diesem Beitrag sind drei Röntgenaufnahmen veröffentlicht, die zeigen sollen, dass palästinensischen Kindern in den Kopf geschossen wurde. (Bild 2)
Die Bilder stammen von Dr. Mimi Syed, die zitiert wird: „Ich hatte mehrere pädiatrische Patienten, meist unter 12 Jahren, denen in den Kopf oder in die linke Brustseite geschossen wurde. Normalerweise handelte es sich hierbei um Einzelschüsse. Die Patienten kamen entweder tot oder in einem kritischen Zustand und starben kurz nach ihrer Ankunft.“
Der Hinweis auf „Einzelschüsse“ soll wohl implizieren, dass die Kinder gezielt erschossen oder exekutiert wurden.
Syed befindet sich wohl seid September nicht mehr im Gazastreifen, weshalb sich die Frage aufdrängt, woher sie diese Aufnahmen hat.
▶️ Am Freitag, dem 11. Oktober, wurden die Fotos einzeln von dem palästinensischen US-Amerikaner und Schriftsteller Ahmed Fouad Alkhatib auf X gepostet.
Er hat zuvor angegeben, 30 seiner Verwandten seien im Gazakrieg getötet worden.
▶️ Die Bilder sind ganz offensichtlich Fake. Darauf möchte ich nicht weiter eingehen, da viele Forensiker, ehemalige Soldaten und Sachverständige sich bereits dazu geäußert haben.
Dass nun darüber ständig debattiert wird, ist meines Erachtens eine Nebelkerze, die am eigentlichen Problem vorbeigeht.
▶️ Dr. Feroze Sidhwa, der Schreiber des Beitrags, ist auch schon im Fernsehen aufgetreten und hat dort eindeutig mindestens antiisraelische Aussagen und Falschbehauptungen vertreten.
▶️ Dr. Mimi Syed, von der diese Aufnahmen für den Artikel bereitgestellt wurden, ist verbunden mit PAMA, die Palestinian American Medical Association.
▶️ Die PAMA kooperiert mit CAIR, dem Council on American-Islamic Relations. Diese Einrichtung wurde vorgeblich gegründet, um die Menschenrechte von Palästinensern in den USA zu schützen. Es wird aber für seine Nähe zur Hamas und zur Muslimbruderschaft kritisiert.
Nach den Terroranschlägen 9/11 hat das FBI bereits seine Zusammenarbeit mit CAIR eingestellt, da Fragen zum Kontakt mit der Hamas nicht beantwortet wurden. Seit 2014 steht CAIR auf der Liste der terroristischen Organisationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
▶️ Ich weise nochmals darauf hin, dass das Gesundheitsministerium im Gazastreifen die Hoheit darüber hat, was in den Krankenhäusern passiert. Und das ist die Hamas.
Das bedeutet nicht, dass alle Ärzte, die dort helfen, zur Hamas gehören. Es bedeutet aber, dass diese Ärzte von der Hamas geduldet werden und von dieser Verbindung wissen müssen.
▶️ Das zeigt, dass es ein Netzwerk von Lobbyisten für die Hamas „im Westen“ gibt.
Die Fact Checker haben sich vorführen lassen. Von Bildern, die eindeutig und mit einem Blick als Fake erkennbar sind. Und von jedem Mediziner, inklusive Syed, als solche zu erkennen sein sollten.
Auf journalistischer Ebene ist das ein Fanal, zumal die New York Times gerade erst wieder mit einem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.
Und das wird in meiner Wahrnehmung viel zu wenig adressiert.
Sorry für kurz angebunden, aber muss wieder wegen Schnodderseuche (Männergrippe) zum Sterben wieder auf mein Krankenlager.
Macht damit, was Ihr wollt.
Geht weg.
ℹ️ UNIFIL – Sie werden verarscht!
Ich glaube, ich habe mich seit dem palästinensischen Angriff noch nie so über eine Diskussion aufgeregt, wie heute über UNIFIL.
Das hat mir keine Ruhe gelassen, weshalb ich mich tatsächlich mit Fieber jetzt an den Rechner gesetzt habe.
Die Fragen und Mutmaßungen waren so dermaßen unterirdisch, dass ich zu dem Eindruck kommen muss, dass ein Großteil schlicht gar nicht versteht, was da abläuft. Und nicht nur nicht merken, dass sie verarscht werden. Sondern nicht einmal, von wem.
▶️ 1970 hatte die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) in Jordanien einen Bürgerkrieg angezettelt und ist in den Süden des Libanon ausgewichen.
▶️ 1975 kam es dort zum Bürgerkrieg zwischen den einzelnen Parteien, der bis 1990 dauern sollte. Dutzende Parteien waren daran beteiligt. Syrien hat auch mitgemischt.
Da Israel immer wieder beschossen wurde, ist es in den Libanon einmarschiert, um eine Pufferzone zu schaffen. Die Operation Litani, bis zu dem Fluss, der auch heute noch eine zentrale Rolle spielt.
▶️ Ab 1980 entstand die Hisbollah aus den Aman Milizen, offizielle Gründung 1982. Seitdem ist der Iran mit dabei. Ziel der Hisbollah ist die Schaffung einer islamischen Republik nach dem Beispiel des Iran. Und die Vernichtung Israels.
▶️ Die UN versuchte dort Ruhe reinzubringen und gründete UNIFIL, die „Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon“. Interims. Vorläufig.
Das war eine reine Beobachtermission.
▶️ 2006 kam es erneut zu einem Krieg. Diesmal zwischen der Hisbollah, dem Libanon und Israel.
Die UN beschloss die Resolution 1701. Israel stimmte dem Friedensvertrag zu, der vorsah, den Süden des Libanons bis zum Fluss Litani zur neutralen Zone zu machen.
▶️ UNIFIL wurde zum so genannten „robusten Mandat“, wie die Medien das nennen. Sie waren nun berechtigt, Waffen zur Selbstverteidigung einzusetzen.
Zur Selbstverteidigung!
▶️ Die Hauptaufgabe von UNIFIL ist, die Waffenlieferungen an die Hisbollah zu unterbinden.
Das ist so dämlich wie offensichtlich: Die Waffen kommen aus Syrien. Deshalb hat Israel immer wieder Flugplätze in Syrien bombardiert. Die werden da entweder aus dem Irak herangekarrt oder aus dem Iran eingeflogen.
Da ist aber kein UNIFIL!
▶️ Eine weitere Aufgabe von UNIFIL ist es, die libanesischen Streitkräfte auszubilden. Und ich weiß gut, wie so etwas läuft: Die Ausbilder wissen ganz genau, dass das akut absolut nichts bringt oder sogar Leute, die sie ausbilden, mit der Hisbollah sympathisieren könnten. Das ist Politik. Und Befehl ist Befehl.
▶️ Die Dritte Aufgabe von UNIFIL ist es, Aktivitäten der Hisbollah an die libanesischen Streitkräfte zu melden. Vermutlich auch an die UN.
Das bedeutet, dass ein erweiterter Personenkreis über den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten wissen muss, was die Hisbollah da treibt.
▶️ Der Libanon selber und damit die libanesischen Streitkräfte sind nicht in der Lage und vielleicht auch gar nicht Willens, etwas gegen die Hisbollah zu unternehmen.
Die Hisbollah ist ein Staat im Staate. Die sich zur Not auch mit dem Libanon anlegt.
Zusätzlich sitzt die Hisbollah aber sogar im Parlament.
⏺️ Die Aufgabe von UNIFIL war zu keinem (!) Zeitpunkt die Hisbollah zu entwaffnen.
⏺️ Die Aufgabe von UNIFIL war zu keinem (!) Zeitpunkt die Hisbollah zu bekämpfen.
⏺️ Die Aufgabe von UNIFIL war zu keinem (!) Zeitpunkt Israel zu beschützen.
Das dürfen sie nicht einmal!
UNIFIl war von vorn herein ein Marketing-Ding, eine Augenwischerei, so wie bisher alle UN-Missionen. Die Soldaten sind dazu verdammt dabei zuzusehen, wenn von Terroristen vor ihren Augen Raketen auf Israel gefeuert werden. Wie in Ruanda. Wie in Srebrenica.
Ich nehme nicht hin, den Kameradinnen und Kameraden, die dort ihren Dienst tun, irgendeine Schuld zuzuweisen. Oder so zu tun, oder auch nur zu implizieren, sie hätten versagt.
Man kann nicht bei etwas versagen, was nicht der Job war!
Das liegt meines Erachtens schlicht daran, dass die UN nach wie vor als Weltpolizei wahrgenommen wird. Was sie auch entsprechend so verkauft. Und das führt offenbar bei einigen zu einer kognitiven Dissonanz. Irgendwer muss ja an irgendwas irgendwie schuld sein, also können es nur die Soldaten oder/und Israel sein.
Ich habe meine Männergrippe eingefangen, als ich gerade an einem Beitrag schrieb, wie das u.a. in Ruanda und Jugoslawien gelaufen ist. Die Soldaten werden für große politische Gesten hängen gelassen. Und deshalb auch mal mit Macheten zerhackt.
Und wer mich jetzt fragt, warum UNIFIL sowas nicht gemeldet hat, dem kann ich nur entgegnen: Woher wissen Sie, dass es nicht gemeldet wurde?
Der Libanon hat kein Interesse daran, an die große Glocke zu hängen, dass er nicht, wie von der Resolution vorgesehen, etwas gegen die Hisbollah tut.
Und die UN hat kein Interesse daran, das an die große Glocke zu hängen. Weil sonst mehr Menschen auf die Idee kämen, den Unfug zu hinterfragen.
Die UN ist ein Kartenhaus. Über die Hälfte ihrer Mitgliedsstaaten sind keine Demokratien. Und alle handeln aus völlig eigenen Interessen.
Geht jetzt ein Staat hin, und scheißt darauf, was die UN sagt - so wie es gerade Israel tut - droht das ganze Kartenhaus zusammenzufallen.
Das, was da gerade läuft, ist ein Kräftemessen. Zwischen der UN und Israel. Auf Kosten der Soldatinnen und Soldaten vor Ort, die Befehle befolgen.
(Wie schon zwei Kommentatoren schrieben: Offenbar raffen das nur Leute, die selber gedient haben.)
Und ich bekomme Magenschmerzen vor Frustration, wenn ich lese, auf welchem Niveau debattiert wird.
Ich hätte erwartet, dass längst ein Hashtag viral geht, ala „Holt unsere Leute da raus!“. Dass Grafiken gemacht werden, dass das auswertige Amt beballert wird.
Nichts von alledem passiert.
Und geht mir jetzt nicht auf den Sack mit irgendwelchen Nickeligkeiten.
Hab ich gerade wirklich so gar keinen Bock drauf.
Ich gehe wieder ins Bett. Und warte auf die erste Meldung eines getöteten Blauhelms.
Was totsicher erst einmal Israel angelastet werden wird, bevor irgendwelche Details raus sind.
Man hab ich den Kaffee auf.
Keine Ahnung, in welchen Kreisen der deutsche Politiker Kilani der Partei @dielinkeberlin sich bewegt, aber wir anderen Politiker in #Berlin finden es inakzeptabel, Frauen zu vergewaltigen. Wir finden sexuelle Gewalt auch bei Soldatinnen übel. #RapeCulture
Doron Charly Mastey hat eine einflussreiche Plattform namens @hoer_berlin gegründet: Rund um die Uhr konnten hier DJs ihre Musik per Live-Stream präsentieren, u.a. auch viele palästinensische KünstlerInnen. Der Anspruch war immer, auch marginalisierte Gruppen zu repräsentieren. Vor dem #October7 gab es 4000 KünstlerInnen auf der Plattform.
Am 7. Oktober verlor Mastey drei Freunde beim Nova-Massaker der Hamas, sowie einen Mitarbeiter in einem Raketenangriff der Hisbollah. Er und seine Mitarbeiter entschieden sich, dass ihre Plattform keinerlei Diskriminierung zulassen wird, sondern Stimmen fördern will, die zu Frieden aufrufen und den Konflikt nicht befeuern. #HörBerlin entschied sich, den liveset-Stream eines Künstlers offline zu nehmen, der mit einem antisemitischen Symbol auftrat. Ein Statement der Macher, das sich gegen den Hamas-Terror wandte, löste den Shit-Storm aus: Es hagelte Boykott-und sogar Mordaufrufe gegen Mastey und seine Partner. Investoren sprangen ab, Mitarbeiter kündigten. Die Firma verlor all ihre Büros.
Nach den Morddrohungen in Form von Hamas-Dreiecken und -Parolen gab es nun letzte Nacht einen Brandanschlag auf das Bajszel!
Solidarität mit dem Bajszel!
ℹ️ Falsch interpretiertes Video: Angriff auf Beirut
Auf Social Media wird das Video geteilt, welches den Luftschlag gegen den Hisbollah-Bunker zeigen soll, in dem u.a. der Generalsekretär Hassan Nasrallah getötet wurde.
(Da nirgendwo eine eindeutige Quelle genannt wird, sind die Bildrechte unklar.)
Unter anderem wurde es von der RTL-Sonderkorrespondentin Sophia Maier @_sophiamaier geteilt und alleine dort über 250.000 mal angesehen.
Überschrift dazu:
»„Gezielter Präzisionsschlag“ der „moralischsten Armee der Welt“? #Beirut«
Ich stelle dazu fest:
▶️ Die IDF hat die Bevölkerung des Viertels auf mehreren Kanälen zuvor gewarnt. Zudem hat sie bereits deutlich davor gewarnt, sich von Einrichtungen der Hisbollah fern zu halten.
▶️ Die IDF hat nach eigenen Angaben bei diesem Luftschlag 80 Bomben abgeworfen. Ob das Video den Luftschlag gegen den Führungsbunker zeigt, ist also fraglich.
▶️ Die IDF hatte zuvor angegeben, dass sie auch Munitionsdepots und Produktionsstätten angreift.
▶️ Anhand der Bildzeichen ist zu erkennen, dass es sich um so genannte Secondary Explosions handelt. Also gelagerte Sprengmittel, die durch die Detonation des Einschlags ihrerseits explodiert sind.
Das Video zeigt also recht eindeutig das genaue Gegenteil von dem, was durch die Kommentierung implizit vermittelt werden soll:
Es wurde ein Munitionslager oder eine Produktionsstätte getroffen.
Diese befand sich in einem Wohngebiet.
Die militärische Formulierung „Präzisionsschlag“ bedeutet, dass ein genau lokalisiertes Ziel einzeln angegriffen wird. Auch, wenn dies innerhalb eines größeren Angriffs erfolgt.
Das hat nichts damit zu tun, ob oder wie viele Zivilisten getötet wurden. Das ist ein Bedeutungsinhalt, der diesem Begriff fälschlich zugeordnet wird.
Feuert Russland einen Marschflugkörper exakt in eine Shopping Mall, wie u.a. im August 2022 in Kostiantynivka, kann auch das auch das ein Präzisionsschlag sein.
Es bleibt jedem überlassen zu beurteilen, wie moralisch es ist, den Feind vorzuwarnen.
Dass die Schia – also der oberste Rat – der Hisbollah sich dennoch inklusive hochrangiger iranischer Offiziere versammelt hatte, lässt darauf schließen, dass sie davon ausgegangen sind, dass Israel den Bunker nicht kannte.
Wie die New York Times inzwischen berichtet, hatte Israel Nasrallah bereits seit Monaten verfolgt.
Daher bin ich bereits heute Morgen davon ausgegangen, dass der Luftschlag gegen Nasrallah von einem Nachrichtendienst, Mossad oder Aman, angeleitet wurde.
Die inzwischen veröffentlichten Stock-Bilder legen nahe, dass bei dem Angriff Bunkerbrecher verwendet wurden. Ein Gebäude scheint abgesackt zu sein.
Auch das legt nahe, dass das Video zwar von dem Angriff stammt, aber nicht den Luftschlag gegen den Bunker zeigt.
Über die Expertise und Sympathien von Sophia Meier zu urteilen, überlasse ich anderen.
@JKSteinberger Like this sweetheart….let me educate you . The twin towers did not house , hide nor facilitate terrorist groups who planned to exterminate Jews …..not too difficult for you to comprehend one hopes
Liebe Terroristenversteher, Widerstandsbeauftragte, Putinisten, NATO-Feinde und Hodenkobolde,
Ihr seid unfassbar nervig.
Nicht, weil Ihr eine andere Meinung habt. Das ist ok.
Nicht einmal, weil Ihr glaubt, anders zu denken und nicht „Mainstream“ zu sein. Selbst das ist nur eine psychologisch erklärbare Krücke für Eure Selbstwirksamkeitserwartung.
Daher nehme ich mir am Ende meines Halburlaubs die Zeit, Euch cremig und fruchtig zu erklären, was zwischen Euren Ohren abläuft. Wegen Dunning und Kruger merkt Ihr das nämlich nicht.
Und weil Ihr lange Texte und Fremdwörters nicht mögt, versuche ich es kurz und einfach. Den Rest könnt Ihr ja mit Eurem Therapeuten besprechen.
Das Problem beginnt dann, wenn Ihr versucht, Eure Meinung rational zu begründen. Und das muss in die Hose gehen. Weil Ihr es nicht könnt.
Ihr wisst schon, wie diese Querdullies, die als Nageldesignerinnen und Schweißer versucht haben, hochqualifizierte Epidemiologen und Veterinäre zu widerlegen. Und wissenschaftliche Studien zu interpretieren. Weil sie Angst vor Spritzen hatten.
Aber vermutlich wart Ihr selber queer… tschuldigung, quer.
Menschen bilden sich eine Meinung. Zu allem und jedem. Das macht jeder. Das hat die Evolution so vorgesehen. Als unsere Vorfahren noch mit den Händen durch die Giraffenkacke der afrikanischen Savanne schleiften, mussten sie beurteilen können, ob irgendwo Gefahr lauert oder ob sie eine Frucht essen können. (Farbsehen, so wichtig.)
Selbst Tiere haben eine Meinung. Nehmt einen Golden Retriever das Fressen weg, und Ihr werdet merken, was seine Meinung ist.
Meinung ist das auf Emotionen basierende Fürwahrhalten.
Die Meinung hat nichts mit Wissen oder Glauben zu tun. Sie ist nicht kognitiv gesteuert und selten beeinflussbar. Und das auch nur, wenn jemand bereit ist, seine Meinung zu ändern.
Klar habt Ihr eine Meinungsfreiheit. Aber eure Meinung ist wie ein Penis: Schön, wenn Ihr stolz auf ihn seid. Aber wenn Ihr anfangt, mir dami im Gesicht rumzuwedeln, haben wir eine Situation.
Gibt es einen Konflikt zwischen zwei Parteien, neigen wir in unserem sozio-kulturellen Kontext - also „im Westen“ - dazu, Partei für denjenigen zu ergreifen, den wir für den Schwächeren halten.
Selbst wenn wir Katzen lieben… sehen wir, wie die Katze eine Maus jagt, feuern wir innerlich die Maus an. Sehen wir, wie ein Rudel Löwen eine Giraffe angreift, sind wir für die Giraffe. Nach dem ersten Roundhouse-Kick der Giraffe und dem aufheulenden, fliegenden Löwen sind wir plötzlich für die armen, verhungernden, friedliebenden Löwen.
Das ist normal. Auch ich tue das.
Dann sollte man sich introspektiv fragen, was der Brägen da produziert. Denn Gefühle und daraus resultierende Meinungen sind nur Neurotransmitter, die der Zentralrechner unter der Perücke produziert. Das zu hinterfragen ist der Unterschied zwischen Schlau und Giraffenkacke an der Hand.
Das Problem beginnt dann, wenn man versucht, seine Meinung durch sachliche Argumente zu legitimieren.
Das muss man echt draufhaben, sowas. Dafür lassen die einen echt lange studieren. Empirisch, nicht südfranzösische Lyrik des ausgehenden 18. Jahrhunderts oder Genderstudies Schwerpunkt Tanzpädagogik oder sowas. Da gibt es jetzt was Neues, das nennt sich Logik. Das hat so ein Grieche erfunden.
Und – da wir gerade unter uns sind – Ihr habt es eben nicht drauf.
Das ist zu abstrakt, ich weiß.
Ich gebe Euch ein Beispiel.
Ihr seht die Palästinenser als die Schwächeren und ergreift für sie Partei. Das sind Eure Gefühle, daraus wird Eure Meinung. Das passiert, weil Ihr schon etwas empfunden habt, bevor Ihr Euch eingehender damit befasst habt. Oder vielleicht weil Ihr die Tücher cool findet, Kapitalismus doof oder weil die Olle, die ihr knattern wollt, vegane Antikolonialistin ist. Und Genderstudies Schwerpunkt Tanzpädagogik in Berlin studiert.
Um das durchzuhalten, schaut Ihr Euch nur die Informationen an, die Eure bereits vorhandene Meinung bestätigen. Und dadurch verstärken. Das nennt man Confirmation Bias oder Bestätigungsfehler.
Informationen, die Eurer bereits vorhandenen Meinung widersprechen, blendet Ihr einfach aus oder sucht Euch Erklärungen, die das irgendwie in Euer Bild einordnen. So funktionieren auch Verschwörungstheorien.
Im Fall der Palästinenser blendet Ihr einfach aus, was die da so die letzten 80 Jahre getrieben haben (und in Jordanien, und in Ägypten, und im Libanon) und was das Ziel der meisten Palästinenser ist. Und was andere machen, beispielsweise der Iran, Syrien oder der Dschihad im Irak.
Ihr versucht sogar Terrorismus zu rechtfertigen, indem Ihr Euch einredet, dass in einem angeblichen Widerstand alles erlaubt sei. Auch wenn die Definition von „Terrorismus“ eine ganz andere ist.
Ihr findet es voll doof, dass so viele Palästinenser getötet wurden. Ihr findet, das sei ein Genozid. Und das erzählt Ihr jedem, der nicht bei drei auf der Pali-Flagge ist. Dass ein Genozid aber eine bestimmte Definition hat, ist Euer blinder Fleck. Weshalb Ihr gar nicht versteht, dass er im Gazastreifen nicht nachgewiesen ist. Ihr fühlt einfach einen Genozid. Weil wegen Babys.
Euch ist auch egal, dass die Hamas- und Hisbollah- Kämpfer schon drei Mal gegen das Kriegsvölkerrecht verstoßen haben, bevor der israelische Soldat sich die Stiefel zugebunden hat.
Bei Russland funktioniert es genauso.
Wenn Ihr vorher schon die NATO doof fandet, vermutlich weil Ihr die USA doof findet (was Ihr eh nicht differenziert), findet Ihr im Confirmation Bias, warum Russland sich ja nur wehrt. Ihr blendet alles aus, was dem widersprechen könnte.
Ihr versucht, Eure moralischen, aufklärerischen Normen auf diejenigen zu projizieren, die Euch umgekehrt keine Sekunde den gleichen Gefallen erweisen würden. Bei Queers for Palestine warte ich bis heute auf die erste Pride Parade in Ramallah.
Erst am Ende dieser Kette kommt dann das, womit Ihr mir und anderen gehörig auf die Frontallappen geht. Völlig egal, ob Ihr Euch als Links oder rechts definiert. Der Grund, warum ich Euch dies schreibe.
Ihr kommt in meine Kommentarspalten und haut irgendwelche Behauptungen raus. Und wenn ich denen widerspreche, weil ich Eure Synapsenfürze nicht öffentlich stehenlassen will, fangt ihr an, sie vermeintlich zu belegen.
Ich mache das hier aber schon ein oder zwei Tage. Und damit ich das machen kann, musste ich mich Jahrzehnte bilden. Und dienen.
Ich kenne alles, was Ihr argumentieren wollt. Oft kenne ich sogar die Quellen schon.
Es ist, als würde man zum achten Mal den Zauberer auf dem Kindergeburtstag sehen und müsste noch überrascht tun. Was nur dazu führen kann, dass man sich heimlich in der Küche die Pulle Doppelherz mit 17 Volt ballert und anschließend rotzevoll über den Topfschlagen-Topf stolpert, ein Handgemenge mit dem Clown hat und eine Ansprache hält, warum das geschenkte Barbie-Auto peak misogyn ist.
Vor allem kenne ich aber Eure propagandistische Vergewaltigung der Definitionen von Begriffen. Ich mache das täglich, stundenlang, nicht zwischen zwei Nageldesign-Kundinnen auf dem Handy.
Das Entscheidende ist, würdet Ihr einfach dabei bleiben Eure Meinung zu äußern, wäre alles gut!
Von mir aus findet die NATO doof, haltet Putin für den Kämpfer für die Menschenrechte, glaubt Israel sei der Angreifer oder haltet irgendetwas für unmoralisch oder unethisch. Das interessiert mich wie ein Furz im Orkan.
In dem Moment, in dem Ihr versucht das zu belegen, begebt Ihr Euch auf meinen Spielplatz. Und auf meinem Spielplatz habe ich noch nie verloren.
Nicht, weil ich so ein toller Typ bin und alles weiß. Sondern weil ich mich vorher selber und die Fakten prüfe, bevor ich überhaupt das Maul aufmache.
Es verschwendet einfach nur Zeit, ständig Euren Scheißdreck widerlegen zu müssen. Bis nachts um eins, Ihr seid da ja flexibel.
Was Ihr mit Eurer Lebenszeit macht, ist mir völlig egal. Von mir aus könnt Ihr hobbymäßig Einmachglas-Gummis gegen Eure primären Geschlechtsorgane flitschen. Die Lernerfahrung dürfte ähnlich sein.
Aber verfickt noch eins, hört doch endlich auf, meine Lebenszeit zu verschwenden. Und mir und rational denkenden Menschen mit Eurer unreifen, emotional gesteuerten Hafensängerei eine Delle in den Helm zu labern.
Und hört auf mir vorzuwerfen, ich sei empathielos, um erschüttert zu sein, wenn ich das bestätige. Ich mache das hier - im Gegensatz zu Euch – nicht, um empathisch zu sein. Kommunikation ist kein Ponyhof und Krieg kein Social Media Geschäft.
Wenn ich Gefühle haben will, verschenke ich Wombats in der Einkaufspassage. Oder Quokkas.
Wie Joachim von Fernau schon schrieb: Der Mensch ist nicht gut und die Welt ist nicht schön.
Werdet erwachsen.
Und macht Euch endlich die Giraffenkacke von der Hand. Is ja widerlich.
Ps.: Und wir wissen alle, dass ich das nur geschrieben habe, damit ich mir bei Photoshop gepflegt einen reindrehen kann. Montag is Berufsschule.
Also unterstellt nicht, dass ich mich so wichtig nehme, wie Ihr Euch.
Geht gelben Schnee lecken.
Vertrauliche, inoffizielle Hinterzimmertreffen deutscher Spitzenpolitiker mit hardcore Antisemiten und Judenhassern. Was kann dabei schon schief gehen?
Ich habe sie jahrelang verteidigt. Mittlerweile schäme ich mich für die Geschichtsvergessenheit unserer Außenministerin.
Imagine a terrorist organisation completely dedicated to wiping out an entire ethnic minority group from the Middle East - an ethnic minority group that within living memory endured the worst genocide in history.
Imagine that this terrorist group smuggled meth for cartels and carried out countless suicide bombings across the world deliberately aimed to murder as many civilians as possible.
Imagine that this terrorist group lorded over their society and ruled through terror and fear, abducting and murdering their political opponents with car bombs.
Imagine that this terrorist group had murdered tens of thousands of Syrian civilians over the course of a decade, starving entire towns into submission and ethnically cleansing entire regions.
Imagine that this terrorist group constantly fired missiles at the neighbouring state they wish to destroy as part of their genocidal mission. Imagine that they even massacred ethnic minority children playing soccer, murdering 11 kids in cold blood.
Then imagine that this terrorist group decides to order 5000 encrypted pagers as part of its terror command and control network. Imagine that they use this pager system to communicate military messages and plot further terror attacks and massacres.
And then imagine that a minuscule amount of explosive was placed in each pager such that it would incapacitate and injure the wearer of the pager. Imagine it was so precisely targeted that the overwhelming majority of those injured were part of the terrorist command and control network and the only civilians injured were injured because the cruel terrorists embedded themselves in civilian areas with no heed to the danger this posed to innocents.
Then imagine that millions of people on Twitter melt down in anger and fury that the military operation was overwhelmingly successful. Imagine that they were more angry at the existence of the counter-terrorist operation than the existence of the brutal and vicious terrorist group.
What a world we live in:
Mein Kommentar zu den Mordplänen an Juden in Deutschland: Die Zusammenarbeit mit kriminellen Banden passt zum Regime im Iran, das sich nur mit Gewalt an der Macht hält und wo friedlich Protestierende von den Regime-Schlägertruppen zu Tode geprügelt werden. https://t.co/wBM7wcZI30
Hamas killed a 23 year old with a banner in his room saying Jerusalem is everyone's. They killed an 80 year old man who used to drive sick Gazans for treatment in Israel hospitals. They killed an 82 year old lady who advocated for peace all her life. This will never be resistance