Dieser Tage erschien der #Konferenzband zur Tagung der #sportwissenschaft an der Uni in #Paderborn in dem mein 15 seitiger Beitrag zum "Bewegenden Kulturerbe" #Kneipp veröffentlicht ist.
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Mit dem Jahressteuergesetz 2026 will die Bundesregierung die einjährige Haltefrist bei Bitcoin und Kryptowerten aus § 23 EStG streichen. Wer Bitcoin länger als ein Jahr hält, soll den Gewinn künftig nicht mehr steuerfrei realisieren können. Verkauft wird das als Schließung eines Schlupflochs, als überfällige Gleichbehandlung. Tatsächlich ist es das Gegenteil. Die Haltefrist ist einer der wenigen Punkte, an denen das deutsche Steuerrecht etwas grundsätzlich Richtiges tut. Man sollte sie nicht abschaffen, sondern verstehen, was hinter ihr steht.
Denn die eigentliche Frage lautet nicht: „Wie besteuern wir Bitcoin schärfer?”, sondern: „Wie besteuert man Kapital überhaupt richtig?“ Die naheliegende Antwort scheint einfach: Kapitalerträge sind Einkommen wie jedes andere, also besteuert man sie wie jedes andere Einkommen. Genau dieses Bild einer umfassenden Einkommensteuer, die alle Zuflüsse gleich behandelt, führt aber in einen Denkfehler, den schon John Stuart Mill vor über 170 Jahren beschrieben hat.
Wer spart, hat sein Einkommen bereits einmal versteuert. Legt er das Ersparte an, wird der Ertrag daraus ein zweites Mal besteuert. Dieser Ertrag ist aber nichts anderes als die Belohnung dafür, dass jemand heute auf Konsum verzichtet, um erst später zu konsumieren. Zwei Menschen mit identischen Lebenseinkommen zahlen so am Ende unterschiedlich viel Steuern – allein deshalb, weil der eine gespart und der andere sofort ausgegeben hat. Das Steuerrecht bestraft den Sparer und belohnt den Konsumenten von heute. Es diskriminiert die Vorsorge und verzerrt die Entscheidung zwischen Gegenwart und Zukunft.
Genau hier setzt die konsumorientierte Besteuerung an, wie sie Manfred Rose und der Heidelberger Steuerkreis entwickelt haben. Ihr Leitgedanke ist die intertemporale Neutralität: Das Steuersystem soll die Wahl zwischen heutigem und künftigem Konsum nicht verzerren. Besteuert wird, was entnommen und verbraucht wird, nicht der Akt des Sparens selbst.
Technisch führen dorthin zwei Wege. Die sparbereinigte Einkommensteuer stellt Ersparnisse zunächst frei und besteuert erst die spätere Entnahme. Es ist das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung, das wir aus Rürup- und Riester-Renten längst kennen. Die zinsbereinigte Einkommensteuer besteuert das Einkommen sofort, lässt aber die normale, risikolose Verzinsung des eingesetzten Kapitals, einen „Schutzzins”, steuerfrei. Erst was darüber hinausgeht, also der übernormale Ertrag, wird erfasst. Kroatien, aber auch Belgien haben einen solchen zinsbereinigten Ansatz in den 1990er-Jahren tatsächlich erprobt.
Die richtige Bemessungsgrundlage für Kapital ist eben nicht der volle nominale Ertrag, sondern der Ertrag oberhalb der bloßen Zeitpräferenz-Verzinsung und das reale, nicht das nominale Ergebnis. Das ist keine großzügige Ausnahme für Vermögende, sondern die sachlich korrekte Definition dessen, was überhaupt Ertrag ist.
Dazu kommt ein zweiter, gern übersehener Punkt. Nominale Gewinne sind nicht reale Gewinne. Wer einen Vermögenswert über Jahre hält und dann mit „Gewinn” verkauft, hat oft nur die Geldentwertung ausgeglichen. Besteuert der Staat diesen Nominalzuwachs, besteuert er in Wahrheit die Inflation, also Scheingewinne, denen kein realer Zuwachs an Kaufkraft gegenübersteht. Je länger die Haltedauer, desto größer der inflationäre Anteil und desto konfiskatorischer die Wirkung. Ausgerechnet den langfristig orientierten Anleger trifft es am härtesten.
Vor diesem Hintergrund erscheint die einjährige Haltefrist in völlig anderem Licht. Was Rose planvoll und systematisch anstrebt, leistet die Haltefrist grob und pragmatisch: Sie stellt den langfristigen privaten Vermögensaufbau von der Besteuerung des normalen Kapitalertrags und der inflationären Scheingewinne frei. Sie ist unpräzise, sie ist ein grober Schnitt – aber sie zeigt in die richtige Richtung. Sinnvoll wäre, sie auch auf Aktien und andere Kapitalanlagen auszuweiten. @PrometheusInst
OpenAI-Chef Sam Altman wollte in Deutschland ein riesiges Rechenzentrum bauen. Die Bedingung: Ein Standort nahe der Grenze zu Frankreich, um es mit Strom aus Kernkraftwerken betreiben zu können.
Diese Meldung zeigt einmal mehr, dass es für Deutschland ohne Kernkraft nicht weitergeht. Glücklicherweise können mehrere deutsche Kernkraftwerke reaktiviert werden, wenn die Regierung endlich handelt und die Stromerzeugung mit Kernkraft wieder erlaubt.
Mehr dazu im neuen Bericht zur Reaktivierbarkeit deutscher Kernkraftwerke, Link: https://t.co/99zvYGaIeb
„Die Staatsquote soll auf rund 52,5 Prozent steigen, gleichzeitig sind weitere Steuererhöhungen für die Leistungswilligen geplant, also für die Besten der Besten, diejenigen, die noch nicht ausgewandert sind. Ein dysfunktionaler übergriffiger Staat wirft für jeden ideologischen Schrott Milliarden zum Fenster hinaus, für eine ideologisch geprägte Entwicklungshilfepolitik, für NGO-Projekte, die am Ende nur linksradikale Agitation gegen den Rest der Gesellschaft betreiben, für Seelsorgetelefone von Islamisten und sinnlose Integrationsangebote.“
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Lauterbach zahlt keinen Cent Rentenbeitrag.
Trotzdem hat er mit Bundestagsmandat und Ministerposten über 10.000 € Rente zu erwarten.
Und er macht sich über diejenigen lustig, die diesen Laden hier am Laufen halten.
Wie abgehoben, wie arrogant, wie widerlich kann man sein?
Es ist genau dieser Elfenbeinturm, dieses Leben im Luxus als Politiker, das ich in meinem Buch beschreibe. Und das dazu führt, dass solche Kommentare möglich werden.
Der Bürger spielt keine Rolle mehr. Auch das erkläre ich regelmäßig in meinen Vorträgen.
Und es ändert sich erst, wenn der Bürger genug hat.
FDP-Generalsekretär @_MartinHagen fordert das Aus für die nationale CO₂-Abgabe. Zu @BILD sagt er: „Schluss mit der staatlichen Abzocke an der Zapfsäule!“
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CO₂-Abgabe? Abschaffen!
„Das würde Millionen von Autofahrern, insbesondere die hart arbeitende Mitte, die täglich zur Arbeit pendelt, in diesen schwierigen Zeiten spürbar entlasten“ sagte @KubickiWo der dpa.
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Die SPD will die Zukunft unserer Kinder und Enkel verzocken, um kurzfristige Geländegewinne für die Landtagswahlen im September zu erzielen. Eine völlig irre und verantwortungslose Diskussion. Eine CDU, die sich auf so etwas einlässt, ist eine Schande für unser Land und seine Zukunftsfähigkeit. WK
Kapitalertragsteuer erhöhen?
Sozialabgaben auf Kapitalerträge?
Haltefrist für Kryptowerte abschaffen?
Das Ziel ist immer das gleiche: Den Menschen noch mehr wegnehmen.
Zeit für einen Kulturwandel: Erleichtern wir endlich die Eigentumsbildung und die eigenständige Vorsorge. ⬇️
Jahrtausendelang war Armut der Normalfall der Menschheit. Hungersnöte, Seuchen, kurze Lebensspannen, harte körperliche Plackerei vom Morgengrauen bis zur Dämmerung.
Der Wohlstand, den wir heute als selbstverständlich betrachten – fließendes Wasser, Strom, Smartphones, Medizin, globale Lieferketten, die selbst den Ärmsten ein Leben ermöglichen, das Könige früherer Epochen nicht kannten –, dieser Wohlstand ist die große Ausnahme. Er ist kein Zufall und kein Geschenk des Staates. Er ist das Ergebnis einer einzigen, radikalen Idee: der freiwilligen Zusammenarbeit freier Individuen.
Kapitalismus, Privateigentum, freie Märkte, Vertragsfreiheit und die Absage an gewaltsame Umverteilung haben in wenigen Generationen mehr Armut beseitigt als alle Wohlfahrtsprogramme zusammen. Der Schlüssel war nicht Mitgefühl von oben, sondern das brutale, ehrliche Prinzip der Freiwilligkeit: Niemand darf dich zwingen, mit dir zu handeln. Du musst andere überzeugen – mit besseren Produkten und niedrigeren Preisen. Der Markt bestraft Dummheit und belohnt Innovation. Genau deshalb funktioniert er.
Und genau deshalb hassen ihn die Feinde der Freiheit.
Heute stehen wir vor einer Generation Menschen, die in diesem historisch einmaligen Überfluss aufgewachsen sind und nun mit selbstgerechter Arroganz genau die Mechanismen zerstören wollen, die ihn hervorgebracht haben. Sie fordern mehr Staat, mehr Umverteilung, mehr Regulierung, mehr „soziale Gerechtigkeit“ – also mehr Zwang. Sie wollen den goldenen Gänserich schlachten, weil sie glauben, die Eier seien ein Menschenrecht.
Lernt, was Mises, Rothbard und die österreichische Schule uns gelehrt haben: Jede Form von Zwang – ob Steuer, Verbot oder „sozialer“ Eingriff – zerstört den friedlichen, freiwilligen Tausch, der allein Wohlstand schafft. Lernt, dass „Reichtum umverteilen“ nichts anderes bedeutet, als diejenigen zu bestrafen, die ihn erzeugen. Lernt, dass Armut kein „Marktversagen“ ist, sondern der Ausgangszustand der Menschheit – und dass nur Freiheit ihn überwinden kann.
Wer heute für mehr Staat will, will, dass eure Kinder wieder in dem Normalzustand der Geschichte leben: in Armut.
Der Kapitalismus ist das großartigste System der freiwilligen menschlichen Kooperation, das je existierte.
#MisesstattMarx #FreiheitstattKnechtschaft #socialismkills
An diesem Fall zeigt sich, welchen Gefahren sich die Bürger aussetzen, wenn sie die Grüne Partei an die Macht wählen. Oberbürgermeister Krause hat einen Ausnahmezustand ausgerufen, den es offenbar gar nicht gibt. Doch Münchens Einwohner müssen darben.
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Reife Erwachsene sehen in Porsche und Rolex Symbole harter Arbeit. Lars Klingbeil hingegen steht im Bann seiner Ressentiments und wittert Steuerhinterziehung. Sein großspuriges Marketingvideo gegen Steuerkriminalität ist infantil und kleingeistig.
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Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen sind nach einer Haltedauer von mindestens einem Jahr steuerfrei. Wir wollen, dass das so bleibt! https://t.co/agpxuROBHm
Die Sozialversicherungsbeiträge werden unter dieser Regierung steigen, Minijobs werden abgeschafft, und Selbstständige werden mit einer Zwangsversicherung bedroht. Das ständige Behaupten von Entlastungen schafft noch keine. Und Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut – nicht wahr, Herr Bundeskanzler? WK
Kaum jemand weiß: Die einjährige #Haltefrist ist keine Erfindung der Krypto-Szene. 1999 hat Rot-Grün sie von 6 auf 12 Monate verlängert – für Aktien. Das Prinzip war parteienübergreifender Konsens: Langfristige Vorsorge ist keine Spekulation. Warum soll das heute plötzlich falsch sein? #Bitcoin