Ich warne CDU/CSU dringend davor, im heutigen Koalitionsausschuss Steuererhöhungen zuzustimmen und dem Standort Deutschland weiteren Schaden zuzufügen. Wir brauchen insgesamt eine Absenkung des Belastungsniveaus. In die gesamte Reformdebatte wurde nicht ein einziger ernsthafter Wachstumsimpuls eingebracht. Die Bundesregierung sollte endlich damit anfangen, weniger Geld auszugeben.
Auch wenn der Kanzler das Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-WM intellektuell und emotional offenbar noch nicht vollständig verarbeitet hat, müssen wir zum Beispiel nicht zwanghaft Weltmeister bei der Entwicklungshilfe sein. WK
Die Vorschläge von @larsklingbeil sind eine absolute Frechheit und Provokation. Wie man ausgerechnet in der längsten und schlimmsten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik die Deindustrialisierung und Fachkräfteabwanderung durch solche Steuererhöhungen beschleunigen kann, ist mir ein Rätsel. Die Unternehmen und ihre Mitarbeiter werden von der SPD völlig im Stich gelassen. Die Union darf das niemals mitmachen.
Ich bin wirklich sprachlos und entsetzt zugleich.
Ich bin seit drei Jahren selbstständig und verdiene mein Geld vor dem Computer. Mit dem Einstieg in die Selbstständigkeit stand für mich die Frage im Raum: Verlässt du Familie, Freunde und die Heimat, um im Ausland nicht von den hohen Steuern erdrückt zu werden?
Ich kann jeden meiner Kollegen zum Teil verstehen, der diesen Schritt geht, doch für mich war die Entscheidung klar: Freunde und Familie haben Priorität vor Steuern.
Ich habe in den letzten Jahren hohe sechsstellige Beiträge gezahlt und wäre ich ausgewandert, hätte ich vermutlich schon ausgesorgt. Stattdessen wird mir hier Schritt für Schritt die Zukunft verbaut.
Es ist nicht nur so, dass der bürokratische Druck immer weiter steigt, sondern auch die Regulatorik verursacht viele Kopfschmerzen .
On top plant unsere Regierung, die übrigens die niedrigsten Zustimmungswerte der Geschichte hat, ein Rentenpaket, das Generationen belasten wird. Generationen, die erst dann ins rentenpflichtige Alter kommen, wenn die heutigen Entscheider bereits seit Jahrzehnten verstorben sind.
Über unsere Köpfe hinweg werden neue Belastungen beschlossen, während Politiker selbst keinen einzigen Cent in die Rentenkasse zahlen.
Bei einem Bruttoeinkommen als Selbstständiger von 7.000 Euro im Monat zahle ich in Zukunft nicht nur meine 1.200 Euro gesetzliche Krankenversicherung, sondern zusätzlich auch 1.300 Euro Rentenversicherung, die zur Pflicht wird. Damit habe ich allein durch Versicherungsabgaben Kosten in Höhe von 2.500 Euro.
On top kommen selbstverständlich noch einige der höchsten Steuern, die Arbeitnehmer auf dieser Welt überhaupt zahlen.
Mir bleiben am Ende des Tages von 7.000 Euro brutto nicht einmal 3.000 Euro netto.
Ich gehe als Selbstständiger ein volles Risiko ein, habe meinen „sicheren“ Job gekündigt, reiße mir jeden Tag den Arsch auf und als Dank dafür lebe ich am Ende fast wie ein Bürgergeldempfänger.
Ich fühle mich vom Staat nicht nur im Stich gelassen, sondern wirklich verarscht.
Mir bleibt am Ende des Monats weniger Geld zum Investieren, weniger für meine eigene Vorsorge und vor allem auch weniger für den Vermögensaufbau, der sowieso, selbst wenn er irgendwann gelingt ein weiteres Mal versteuert wird.
Wenn es schlecht läuft, tragen wir als Bevölkerung den Schaden und wenn die Rente später nicht reicht, ist es sowieso unser Problem.
Die Politiker, die jetzt diese Entscheidungen treffen, wird es nicht nur nicht betreffen, sie werden gar nicht mehr am Leben sein, wenn ihre Versprechen irgendwann auf die Probe gestellt werden.
Eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige würde es in Deutschland noch unattraktiver machen, sich als Unternehmer selbst etwas aufzubauen. Klares Nein zu diesem Vorstoß! #Rentenkommission
Selbstständige in die Rentenkasse zu schicken ist der absolut finale Todesstoß für jedes Unternehmertum, weil man das vermutlich wieder am Umsatz und nicht Gewinn festmachen wird.
Und vermutlich zeitlich auch wieder mit so einem Vorlauf, dass der Cashflow noch härter ruiniert wird als er es jetzt schon wird mit Steuervorauszahlungen, Krankenkasse etc. .
Der wichtigste Reformbaustein wäre grundsätzliche Freiwilligkeit gewesen. Ein Zwangssystem ist Unrecht.
Einziger Lichtblick der ganzen Sache ist endlich eine Form von Kapitalbindung, weil die Umlage ist so mausetot, dass offenbar selbst die SPD langsam nicht mehr dran glaubt.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,
ich bin kein politischer Wanderer aus purer Laune. Ich war über fünf Jahre lang @CDU-Mitglied – aus tiefster Überzeugung.
Ich habe auf den Straßen Wahlkämpfe gekämpft, Ideen eingebracht und als Delegierter zum Schluss Beschlüsse mit gefasst und an die christlich-soziale Marktwirtschaft geglaubt, die Konrad Adenauer und Ludwig Erhard aufgebaut haben. Doch genau diese Überzeugung zwingt mich heute, die Konsequenz zu ziehen und zur @fdp zu wechseln.
Denn die CDU hat sich verändert – und nicht zum Besseren. Sie ist zu einer getriebenen Partei der großen Koalitionen, der kleinen Schritte und der großen Kompromisse geworden. Statt mutiger Reformen sehen wir eine Partei, die sich aus Angst vor Umfragen an den Zeitgeist klammert. Ob Energiepolitik, Bürokratieabbau oder Bildung: Statt klarer liberaler Prinzipien dominiert ein vages „Sowohl-als-auch“. Man will gleichzeitig Klimaziele, Wirtschaftswachstum und soziale Sicherheit – und landet am Ende bei immer mehr Staat, immer mehr Regeln und immer weniger Freiheit. Das ist nicht die Partei, der ich einst beigetreten bin.
Die FDP hingegen steht heute für genau das, was die CDU früher stark gemacht hat: konsequente Freiheit, Verantwortung und Fortschritt.
Wirtschaftlich braucht Deutschland keine weitere „soziale“ Überhöhung der Marktwirtschaft, sondern endlich wieder eine echte Markt- und Leistungsorientierung. Die FDP fordert Steuerentlastung für Arbeitnehmer und Mittelstand, Entbürokratisierung statt neuer Behörden und eine Energiepolitik, die auf Technologieoffenheit statt ideologischer Einseitigkeit setzt. Das ist nicht „neoliberal“, das ist schlicht ehrlich.
Gesellschaftlich verteidigt die FDP die individuelle Freiheit dort, wo sie heute am stärksten unter Druck steht: bei der Digitalisierung, bei der Bildungschance jedes Einzelnen und bei der Ablehnung von immer neuen Verboten und Bevormundungen. Wer wirklich will, dass junge Menschen in Deutschland wieder Chancen haben, der muss die FDP stärken – nicht eine Union, die sich aus wahltaktischen Gründen an grüne oder sozialdemokratische Positionen anpasst.
Werte bleiben für mich zentral. Ich habe die CDU nie wegen eines engen Konservatismus gewählt, sondern wegen ihrer Verbindung von Freiheit und Verantwortung. Genau diese Verbindung lebt die FDP heute konsequenter. Christliche Werte bedeuten für mich nicht, den Staat zum Ersatzvater zu machen, sondern jedem Einzelnen die Freiheit zu geben, sein Leben selbst zu gestalten.
Ich wechsle nicht, weil ich die CDU hasse. Ich wechsle, weil ich die alten Werte der Union – Freiheit, Leistung, Verantwortung – in der FDP heute klarer und mutiger vertreten sehe. Deutschland braucht keine weitere Partei der Mitte, die alles ein bisschen will und am Ende nichts richtig. Es braucht eine kraftvolle liberale Stimme, die den Mut hat, unpopuläre Wahrheiten auszusprechen: Wir können uns nicht weiter leisten, was wir uns leisten. Wir müssen wieder mehr Freiheit wagen.
Deshalb trete ich heute aus der CDU aus und in die FDP ein. Nicht aus Enttäuschung, sondern aus Verantwortung. Nicht gegen meine Vergangenheit, sondern für die Zukunft, an die ich glaube.
Ich lade jeden, der ähnlich denkt, ein, denselben Schritt zu wagen. Die Zeit der großen Koalitionen und der kleinen Lösungen ist vorbei. Was Deutschland braucht ist ein klarer Kurs, der auch bei Gegenwind weiter fortbesteht. Deshalb FDP.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Christopher Pietsch
cc: @KubickiWo@_MartinHagen@LindaTeuteberg@katjadler@PreislerKa@fdpsachsen@thomaskunz
#CDUAustritt #FDPEintritt #cdufährtdeutschlandandiewand #FDP
@julius__boehm zerlegt Bärbel Bas.
Angesichts der Überlastung der Kommunen und des Sozialstaates kann die zuständige Ministerin diese Aussage nicht einfach so stehen lassen.
Natürlich gibt es Zuwanderung in die Sozialsysteme, und es wäre ihre Aufgabe, genau das zu verhindern.
- Rekordsteuereinnahmen
- Rekordsteuersätze
- Rekordschulden
Dass der Staat in dieser Situation ein 150 Milliarden Euro Haushaltsloch vorweist und Steuererhöhungen auf den Weg bringt, ist schlicht geisteskrank.
Wohin fließt das ganze Geld der Steuerzahler?!
Wenn es stimmt, dass bis zu 95 Prozent der Schulden, die Friedrich Merz mit Hilfe der Linke aufgenommen hat, für Haushaltslöcher zweckentfremdet wurden, gehört diese Regierung vor Gericht. Das ist ein Schlag in die Fresse aller Steuerzahler und ein Anschlag auf unsere Demokratie.
Ich zahle jedes Jahr rund 12.000 Euro in die gesetzliche Krankenversicherung ein.
Und bekomme am Ende exakt die gleichen Leistungen wie jemand, der nie einen Cent eingezahlt hat.
Das hat mit Gerechtigkeit nichts mehr zu tun.
Solidarität heißt unterstützen, nicht dauerhaft umverteilen ohne Unterschied.
Wir brauchen endlich eine klare Basisversorgung für alle und bessere Leistungen für diejenigen, die das System finanzieren.
Wer einzahlt, muss mehr bekommen. Punkt.
Die kleinen Pisser können mich mal Kreuzweise.
SPD will jetzt an die übrigen Einkommensarten ran, um ihre eigenproduzierte Scheiße zu finanzieren.
Ihr seid alle nicht wütend genug. Da sitzen Politiker mit ihrem geilen Gehalt, die alles machen außer den Staat zu verkleinern und richtig zu priorisieren. Die denken nur an sich und an niemand anderen.
Immer mehr und mehr Geld, mehr Steuern, tiefer und tiefer stecken sie ihre Hand in unsere Geldbörse.
Ich hab keinen Bock mehr
Schweden: Schafft Erbschaftsteuer ab, Gesamtsteueraufkommen steigt
Norwegen: Erhöht Vermögenssteuer, Gesamtsteueraufkommen sinkt
Man muss schon extrem dumm oder sehr bösartig sein, um diese Fakten komplett auszublenden und eine Erhöhung der Erbschaftsteuer vorzuschlagen.
Pay 50% in taxes & contributions when you work
Then pay 20% VAT when you buy anything
Then pay 30% tax on interest if you save something
Then your children pay 25% when you die
And now the European left talks about a wealth tax
In which parallel universe do they live?