When Ukraine destroys Russian data centers, hoards of aggressive right-wing bots disappear, and Twitter becomes much friendlier. Isn’t that interesting? So much of our politics is driven by the internet, and so much of the internet is driven by Russians who want to hurt us. Shouldn’t we do something about that, given that we know it?
Es gibt Mecklenburg-Vorpommern. Aber es gibt auch Mecklenburg und Vorpommern. Wie wir heute Abend voraussichtlich wieder sehen werden, unterscheiden sich beide Regionen deutlich in ihrem Wahlverhalten. Woher kommen diese Unterschiede? Ein Thread. 🧵
Wie man die AfD aus der Ausweichzone holt
Das Interessante an Ulrich Siegmunds Auftritt im ZDF-Morgenmagazin ist für mich nicht, dass er irgendwann gereizt wirkte oder, wie BILD es boulevardesk formuliert, „ins Schlingern“ kam. Interessant ist, warum das passierte.
Andreas Wunn hat etwas gemacht, das eigentlich selbstverständlich sein sollte und in politischen Interviews trotzdem erstaunlich oft nicht passiert: Er hat eine konkrete Frage gestellt und sich anschließend geweigert, Siegmund beim Ausweichen hinterherzulaufen.
Die Frage betrifft ausländische Ärzte und eine entsprechende Aussage im eigenen AfD-Programm. Siegmund antwortet nicht mit Daten oder Belegen, sondern landet beim Attentäter von Magdeburg. Ein perfekter Themenwechsel, denn nun könnte man über Migration, Sicherheit und Taleb A. diskutieren und die ursprüngliche Frage wäre verschwunden.
Wunn macht genau das nicht.
Er kommt zurück zur Frage.
Siegmund versucht es erneut, erklärt sogar, wie er auf eine Frage antworte, müsse ihm selbst überlassen bleiben. Natürlich. Nur muss der Journalist diese Antwort deshalb noch lange nicht als Antwort akzeptieren.
Also wieder zurück zur Frage.
Beim 100-Tage-Programm dasselbe Spiel. Wirtschaft sei eines der wichtigsten Themen, also fragt Wunn nach den konkreten wirtschaftspolitischen Maßnahmen dieses Programms. Siegmund redet über Ideologie, Mittelstand, Insolvenzen und andere Themen. Wunn folgt ihm nicht, sondern geht wieder zurück zum 100-Tage-Programm.
Und genau da liegt für mich die eigentliche Geschichte dieses Interviews.
Man muss einen Politiker nicht anschreien, nicht moralisch aburteilen und ihm auch nicht zwanzig Gegenargumente gleichzeitig um die Ohren hauen. Gerade bei populistischer Kommunikation reicht manchmal etwas viel Einfacheres.
Eine Frage stellen.
Das Ausweichen erkennen.
Nicht auf den Themenwechsel aufspringen.
Zur ursprünglichen Frage zurückkehren.
Und das so lange, bis entweder eine Antwort kommt oder für jeden Zuschauer sichtbar wird, dass keine kommt.
Das funktioniert übrigens nicht nur bei der AfD und sollte auch nicht nur bei ihr angewandt werden. So sollte guter politischer Journalismus grundsätzlich funktionieren.
Bei der AfD ist es allerdings besonders interessant, weil ihre Kommunikation häufig davon lebt, eine konkrete Frage schnell in eine größere Erzählung über Migration, Medien, Eliten, Berlin, Brüssel oder „das System“ zu verwandeln. Folgt der Journalist dieser Erzählung, bestimmt der Politiker plötzlich wieder das Thema.
Wunn hat ihm diese Möglichkeit genommen.
BILD erzählt daraus die Geschichte eines Kandidaten, der „gegrillt“ wurde. Ich sehe etwas anderes.
Ich sehe einen Journalisten, der einem Politiker schlicht nicht erlaubt hat, die Frage zu beantworten, die dieser lieber gestellt bekommen hätte.
Vielleicht ist genau das eine der wirksamsten Methoden gegen politische Nebelkerzen:
Nicht empören.
Nicht hinterherrennen.
Einfach fragen.
Und bei der Frage bleiben.
One of my longest-standing arguments is that we are not living in Orwell’s 1984, where truth is centrally suppressed and censored by force (that’s former communist societies, modern-day China, Russia, North Korea).
We are living in something much closer to Huxley’s Brave New World.
The truth is not hidden - it is almost always readily available. But it is buried beneath an industrial quantity of noise: propaganda, outrage, half-truths, conspiracy theories, influencer theatre, algorithmic rage bait and an endless stream of content designed not to inform us, but to keep us emotionally stimulated.
The modern information system does not need to censor the truth when it can simply drown it in noise.
A fact no longer has to be disproven - it only has to be surrounded by a hundred competing claims, stripped of context and nuance, turned into partisan ammunition and pushed into the same feed as celebrity gossip, memes and 15 second videos engineered to deliver the fastest possible dopamine hit. By the time the truth reaches us, it appears as just another piece of content competing for our attention.
That is the more sophisticated form of control: not preventing people from knowing, but exhausting their capacity to care.
Orwell feared a world in which people would be deprived of information. Huxley feared a world in which they would be given so much distraction, stimulation and triviality that they would lose the desire to seek it.
The defining struggle of our age is therefore not simply between truth and censorship, but between truth and indifference.
🚨🇩🇪 A German fan sent this message to Australian player Lucas Herrington, 18, after he missed his penalty against Egypt yesterday. 👏
✍️ "Dear Lucas Herrington,
If you ever read this: 31-year-old Champions League winner Leon Goretzka, who plays for Bayern — six-time Champions League winners — and Germany — four-time World Cup winners — didn’t dare take a penalty for his country when they needed him.
You did it at 18. You are so brave and a hero in our eyes." ❤️
@neobet_de Super Angebot. Gestern just for fun Konto eröffnet, alles auf zufällige Wette mit maximal erlaubter Quote gesetzt, 71,25€ gewonnen, ausgezahlt, Konto gelöscht. Ich würde nie einen Cent für Glücksspiel ausgeben😅 aber ein kostenloses Lotterielos bleibt ein kostenloses Lotterielos
Mark my words: wenn die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und die Attestpflicht ab dem ersten Tag so kommen, wird das auf jeden Fall zu mehr Krankentagen in Deutschland führen.
War heute in Slowenien, Italien und Österreich Radfahren. Der verbindende Radweg ist ein EU Projekt. Grenzkontrollen gibts keine dank der EU. Überall Empfang und gratis Roaming dank der EU. Ich kann überall mit Euro zahlen dank der EU.
Ich bin ja der großen Überzeugung dass die ganzen EU-Hasser Armutschgerl einfach nie aus ihren 4 Wänden rauskommen und einen Horizont bis zum nächsten Gartenzaun haben.
Weil anders geht das gar ned. So viele geile Möglichkeiten, die wir nur deswegen haben, weil es hier einen länderübergreifenden Zusammenschluss gibt.
Eigentlich wollte ich zu dieser Wahl kein Wort verlieren. Die inneren Machtfragen einer Drei-Prozent-Partei sind normalerweise kein Ereignis von staatsphilosophischer Tragweite. Doch gelegentlich verdichtet sich in einer Personalentscheidung ein größerer politischer Befund. Der heutige #FDP-Parteitag war ein solcher Moment.
Denn die Entscheidung zwischen @MAStrackZi und Wolfgang Kubicki war weit mehr als eine Abstimmung über zwei Persönlichkeiten. Sie war ein Votum darüber, welches Verständnis von Liberalismus in dieser Partei künftig noch eine Rolle spielen soll. Die FDP hat sich entschieden. Und vielleicht hat sie damit vor allem eines getan: Sie hat einen lange schwelenden Selbstbetrug beendet.
Der Liberalismus gehört zu den großen politischen Emanzipationsbewegungen der Moderne. Sein historischer Kern war nie die Verherrlichung des Marktes. Er war die Befreiung des Individuums aus den Fesseln von Herkunft, Stand, Willkür und Machtkonzentration. Liberale kämpften für Rechtsstaatlichkeit, Bürgerrechte, Bildungsaufstieg und die Idee, dass Freiheit mehr bedeutet als die bloße Abwesenheit staatlicher Eingriffe.
Ralf Dahrendorf verstand Freiheit deshalb stets als die Existenz realer Lebenschancen. Freiheit ohne Zugang zu Bildung, Teilhabe und sozialem Aufstieg war für ihn kein liberales Ideal, sondern eine rhetorische Leerformel. Genau an diesem Punkt beginnt die Tragödie der heutigen FDP.
Über Jahrzehnte hat sie den Liberalismus schrittweise auf eine ökonomische Restgröße reduziert. Aus der Verteidigung individueller Freiheit wurde die Verteidigung wirtschaftlicher Freiheit. Aus einer politischen Philosophie wurde eine Steuerlehre. Aus einer Partei mit gesellschaftlichem Gestaltungsanspruch eine Interessenvertretung mit angeschlossenem Grundsatzprogramm.
Das eigentliche Problem dabei ist nicht einmal die Einseitigkeit dieser Perspektive. Das Problem ist ihre intellektuelle Erschöpfung. Die großen Fragen unserer Zeit – soziale Mobilität, Bildungsgerechtigkeit, demokratische Resilienz, technologische Machtkonzentration, gesellschaftlicher Zusammenhalt – verlangen nach einem Liberalismus, der Antworten auf die Bedingungen von Freiheit formuliert. Die FDP antwortet darauf seit Jahren mit den immer gleichen Reflexen: weniger Regulierung, niedrigere Steuern, mehr Markt. Man gewinnt den Eindruck, eine Partei habe ihre Instrumente mit ihren Zielen verwechselt.
Vor diesem Hintergrund besitzt die Wahl Kubickis eine beinahe symbolische Konsequenz. Er verkörpert nicht den Aufbruch einer politischen Idee, sondern ihre Beharrungskraft. Nicht die Weiterentwicklung des Liberalismus, sondern seine Verwandlung in eine politische Folklore. In ihm triumphiert nicht die Zukunft über die Vergangenheit, sondern die Gewohnheit über die Erkenntnis.
Die bemerkenswerte Ironie besteht darin, dass sich eine Partei, die einst angetreten war, starre gesellschaftliche Strukturen aufzubrechen, heute selbst wie eine Gefangene ihrer eigenen Dogmen wirkt. Sie verteidigt mit großer Leidenschaft Antworten auf Fragen, die kaum noch jemand stellt, und übersieht dabei die Fragen, die längst den politischen Alltag bestimmen.
Die Niederlage von Strack-Zimmermann ist deshalb weniger wegen ihrer Person bedeutsam als wegen dessen, was sie symbolisiert: die Absage an die Möglichkeit, den Liberalismus wieder breiter, gesellschaftlicher und intellektuell anspruchsvoller zu denken.
Man muss darüber nicht einmal besonders enttäuscht sein. Parteien haben das Recht, sich politisch zu irren. Bemerkenswert ist lediglich die Konsequenz, mit der die FDP inzwischen jeden Anlass nutzt, ihre eigene historische Bedeutung auf die Größe ihrer aktuellen Umfragewerte zu reduzieren.
Google has a pirate enemy.
He's one guy. His name is Raymond Hill.
He built uBlock Origin. The world's best ad blocker. 63K stars. GPL-3.0. He literally refuses every dollar you try to send him.
Then Google did the unthinkable.
July 24, 2025. Manifest V2 disabled everywhere. The full uBlock Origin stopped working on Chrome.
The world's biggest ad company nuked the world's biggest ad blocker on its own browser. They called it "security."
Coincidence.
Here's the wildest part:
Raymond didn't fold. Latest release: March 11, 2026.
Still alive on Firefox. Still alive on Edge. Still alive on Brave. Still GPL-3.0. Still refusing every dollar.
One developer vs. the trillion-dollar ad empire.
But DO NOT install it. We should all keep Google richer.
100% Open Source.
(Link in the comments)
Jawoll! Google macht endlich einen kleinen Schritt gegen die komplett nutzlos gewordenen Maps Rezensionen in Deutschland. 🇩🇪
Es wird nun angezeigt, wie viele Rezensionen aufgrund von anwaltlichem Druck entfernt wurden.
Jeder der schonmal Reviews auf Google geschrieben hat weiß, dass selbst die banalste Kritik wie “leider keine Kartenzahlung möglich” wegen Diffamierung gelöscht werden kann.
Diese Masche ist jetzt zumindest öffentlich.
Good job, Google Maps Team 👏
Orbán hat seine Wahlniederlage eingestanden. Damit verliert
1. Putin seinen treuesten Vasallen in der EU.
2. Trump seinen wichtigsten ideologischen Verbündeten in Europa.
3. Europas extreme Rechte ihre wirkmächtigste Galionsfigur.
In einem Satz: Ein Sieg für die Demokratie.
I'm not gonna lie:
So fühlt es sich wirklich an. Ich weiß nicht exakt warum, vermutlich weil wir wirklich aus diesem zeitlichen Übergang zwischen analog und digital stammen.
Die Älteren sind 'zu alt für diesen S*' und die Jüngeren hatten nie die Not eine Kommandozeile oder einen physischen Datenträger in der Hand zu haben.
"Ich will, dass jeder sieht, dass ich diesen Menschen liebe. Einen Mann. Als Mann. Im Fußball." 👨❤️👨🌈⚽ Ganz viel Glück euch beiden und Danke @fckoeln, dass ihr den Heiratsantrag möglich gemacht habt. Kein Platz für #AfD, Hass und Hetze! #loveislove#effzeh#koewob#lgbtq
Man sieht in den USA, wenn private Medien übermächtig werden und der ÖRR kaputtgespart wird. Lasst uns nicht denselben Fehler machen. Medien prägen eine Gesellschaft. Dehalb werden private Medien gezielt von rechten Akteuren aufgekauft, während der ÖRR ständig angegriffen wird.
Jeder muss wissen, was außenpolitisch passiert, wenn die AfD an die Macht kommt.
Diese unpatriotischen Gesellen wollen Deutschland zum Vasallen-Staat großer Mächte in Ost und West machen.
Anbiederung an Putin, Trump & Xi hat, nichts mit der Wahrung deutscher Interessen zu tun.