Ich erinnere mich an einen Nationalfeiertag, an dem Frau Weidel auf Mallorca war und sich aus dem „Safe Haus“ meldete (zur Sicherheit war die ganze Familie dabei, es waren ja glücklicherweise Herbstferien), weil sie eine Woche vorher im Garten ein Rascheln gehört haben will! 😂
"Das Auto wird sich nie durchsetzen, weil wenn alle Autos auf einmal zur Apotheke fahren um Benzin zu kaufen...... und was passiert wenn unterwegs das Benzin ausgeht?"
Karl Friedrich 1890 Pferdefuhrwerkbesitzer
Negotiations to end the war in Ukraine "have expanded to include a multibillion-dollar oil deal that would benefit Middle Eastern business executives with ties to the two main U.S. negotiators, Steve Witkoff and Jared Kushner" reports @nytimes
https://t.co/MwH0aJQvSe
Putins Strategie
Putin sprach am 1. Oktober 2026 beim Waldai-Forum 3:20 Stunden lang in einer Rede und in einem moderierten Gespräch auf der Bühne. Aus seinen ausschweifenden Formulierungen lassen sich fünf zentrale Punkte seiner Strategie herauslesen:
1. Angriff ist Verteidigung
Putins zentrale Meta-Strategie und sein oberstes Ziel ist die Umdeutung jeder russischer Aggression in defensive Notwendigkeit. Putin behauptet, Russland reagiere lediglich auf westliche Angriffe oder Provokationen.
Diese Erzählung ist das Fundament seiner gesamten Politik:
· Putin rechtfertigt den Angriffskrieg gegen die Ukraine als Verteidigung gegen den aggressiven Westen.
· Putin stimmt die russische Bevölkerung auf eine dauerhafte Konfrontation ein.
· Putin stellt jede russische Eskalation in der Vergangenheit und in der Zukunft als „Antwort“ dar, nie als russische Initiative.
Damit schafft Putin einen ideologischen Rahmen, der seine geopolitischen Ziele verdeckt und moralisch absichert.
2. Kein europäisches Russland, sondern ein russisches Europa
Putin strebt eine europäische Sicherheitsordnung an, in der Russland ein Vetorecht über alle Entscheidungen zur Sicherheit Europas besitzt.
Putin beschreibt den Westen als illegitim und regelbrechend. Hinter dieser Rhetorik stehen strategische Ziele:
· Die NATO schwächen, insbesondere die Ostflanke.
· Die EU politisch spalten und wirtschaftlich destabilisieren.
· Mittelosteuropa wieder in eine russische Einflusszone ziehen.
· Russland in Europa als überlegene Macht etablieren.
Putins Forderung nach „weniger westlicher Dominanz“ ist kein Ruf nach einer fairen Balance. Es ist der Versuch, eine neue russische Dominanz aufzubauen, nachdem Moskau seine Vormachtstellung nach 1991 verloren hat.
3. Die Ukraine ist Russland
Putins Ziele in der Ukraine sind sehr weitgehend. Hinter der Forderung nach „Neutralität“ verbirgt sich der Dreiklang aus: keine NATO, keine EU, keine westliche Orientierung.
Putin will dauerhafte territoriale Kontrolle über große Teile der Ukraine, auch über bisher nicht eroberte Gebiete. Putin will vollständige politische Kontrolle über eine Ukraine, die nicht souverän im eigenen Interesse handeln kann, sondern bei jeder Entscheidung die russischen Interessen vorzieht.
Putins Aussage, die Ukraine könne „nicht existieren“ und werde „von außen kontrolliert“, ist eine klassische rhetorische Figur, um die Ukraine zu delegitimieren. Das soll die Grundlage für eine dauerhafte russische Einflussnahme schaffen.
4. Beihilfe zur Selbstabschreckung (alles für Kaliningrad)
Putin versucht, die russische Bereitschaft zur Eskalation bis hin zu Atomwaffen als bedauerlicherweise notwendige Verteidigung darzustellen. Damit verfolgt er einen militärstrategischen Zweck. Putin weiß, dass eine NATO-Verteidigung des Baltikums gegen einen russischen Angriff zwingend die Ausschaltung der Luftverteidigung, Raketenstellungen und militärischen Infrastruktur im hochgerüsteten Kaliningrad erfordern würde.
Die russische Exklave Kaliningrad ist der am stärksten militarisierte Raum Europas, vollgestopft mit Luftabwehr, Raketen, elektronischer Kampfführung. Eine NATO-Verteidigung des Baltikums und des Ostseeraums würde Kaliningrad massiv treffen müssen.
Deshalb versucht Putin rhetorisch:
· die Logik der Verteidigung der NATO als „Aggression“ umzudeuten,
· die politische Bereitschaft Europas zur Verteidigung der Nordostflanke zu schwächen,
· die Verteidigung des Baltikums als „Eskalation“ darzustellen,
· die Schwelle für westliche Gegenmaßnahmen gegen russische Aggressionen im Baltikum und im Ostseeraum zu erhöhen.
Putins Drohungen und sein vages Herumwedeln mit Atomwaffen sollen die NATO davon abhalten, ihre eigene Verteidigungsstrategie konsequent umzusetzen, weil wichtige NATO-Mitgliedsstaaten in Selbstabschreckung verfallen.
5. Wirtschaft als Waffe
Putin präsentiert die russische Wirtschaft als „stabil“ und „resilient“. Erkennbar ist Wirtschaftspolitik ist für Putin kein Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität der russischen Bevölkerung, sondern ein geopolitisches Werkzeug.
Putin spricht nicht über menschliche Verluste, soziale Kosten und wirtschaftliche Schäden seines Krieges. Verarmung, demografische Krise und Abwanderung von Fachkräften kommen bei ihm nicht vor.
Für Putin ist die russische Wirtschaft ein Druckmittel gegen Europa, eine Kriegsressource und ein Mittel zum Aufrechterhalten seines Regimes.
Putin spricht über Wirtschaft als Machtressource des russischen Staates, nicht als Lebensgrundlage russischer Menschen.
*
In aller Kürze: Putin will, dass Russland eine europäische Ordnung dominiert, in der die Ukraine dauerhaft unterworfen ist und in der Moskau Einflusszonen kontrolliert. Die russische Aggressivität bis hin zu Angriffskriegen wird dabei als Verteidigung dargestellt.
Sieben Minuten, die unter die Haut gehen. Schweigen ist keine Option, schon gar nicht in Deutschland 🇩🇪
Hape Kerkelings eindringliche Rede bitte teilen ⬇️
Da verliert offenbar noch einer seinen Posten im Haushaltsausschuss. Ging bei all dem Wirbel um Spahns Bettkantenentscheidung unter. Man kommt bei den ganzen CDU-Skandalen ja kaum noch hinterher.
„Im Zuge der Ermittlungen gegen Bareiß hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren zur Aufhebung seiner Immunität eingeleitet.“
@djpr Raus aus dem Bundestag? Aber wie soll er dann noch Kind und Villa und Auto finanzieren? Abgesehen von den so teuren Flügen. Ihr seid aber auch alle so garstig zu dem frischen Familienvater.
Ironie off.
Sehr geehrter Herr @bundeskanzler ,
ich möchte Ihnen ganz herzlich zu der neuen Doku Serie über Philipp Amthor gratulieren.
Weiter so! Der Wähler hat ein Recht darauf, umfassend informiert zu sein, wie sein Geld ausgegeben wird.
Wow ist das eklig, der ultraschmierige Milliardär der Herzen Döpfner, der ultrarechte Thiel, Friede Springer lächelt milde und @Markus_Soeder sitzt bei dieser "Diskussionssimulation" in der ersten Reihe. Aber "die Linke" ist gefährlich.🤦🏾♂️🤦🏾♂️
Seit 20 Jahren gehen Menschen auf die Straße für mehr Rechte für Homosexuelle. Was haben wir bekommen? Mehr Rechte, die homosexuell sind.
So war das nicht gemeint.
Passend dazu, dass Peter Thiel heute den Axel Springer Award erhält:
Ob Trips von Jens Spahn zu Thiels Netwerktreffen in Luxushotels dienstlich motiviert waren – das Ministerium übernahm die Flüge – wird immer fraglicher: Recherche von Jonas Mueller-Töwe
https://t.co/SX0rkC8UqD
„Aber warum redet die Ukraine eigentlich immer nur über Waffen?“
Selenskyj heute vor der UN:
„Wir haben diesen Krieg nicht gewählt. Wir entscheiden uns dafür, nicht zu sterben.“
Später wurde er noch deutlicher: Russland werde diesen Krieg ohne Druck nicht beenden. Putin sei der „Patient null“, von dem sich die Idee des Krieges weiterverbreite.
Putin ist für ihn die Quelle einer ansteckenden politischen Logik: Grenzen mit Gewalt zu verschieben, Krieg als normales Mittel der Politik zu behandeln, andere Staaten hineinzuziehen, Nachahmer zu ermutigen und als angebliche Friedensfreunde das Opfer zum Täter zu stempeln.
„We choose not to die“ – so einfach, so logisch, so menschlich. Und doch verbreitet sich die gegenteilige Logik inzwischen mit einer Wucht, die fast an eine politische Spanische Grippe erinnert.
Habeck wurde gezielt von der US-Firma KKR diffamiert, weil er KKR Milliardengeschäfte verhagelt hat.
KKR verkauft Öl, Gas und LNG nach Deutschland.
Die wollten an Deutschland noch lange Geld verdienen und dann kommt ein Grüner und schafft irgendwie die dt. Stromerzeugung in nur wenigen Monaten immer erneuerbarer zu machen.
Da läuteten bei KKR alle Alarmglocken gleichzeitig. Und dann wurde gelogen, was das Team hergab. Teils über 20 diffamierende Artikel pro Tag haben BILD und WELT gebracht.
Von 2019 bis Sommer 2025 war KKR die Hauptaktionärin des Axel Springer Verlag.
Als Merz zum Bundeskanzler gewählt war, haben sie die Aktien verkauft. Dann war ihr Öl-, Gas- und LNG-Geschäft wohl ihrer Meinung nach wieder gesichert.
Und die Mehrheit der Deutschen ist darauf reingefallen, weil die Mehrheit der Medien in Deutschland CDU-Mitgliedern gehören und denen war es wichtiger die CDU an die Macht zu bringen als Deutschland unabhängiger vom Ausland zu machen.
Schämen sollen sie sich. Alle miteinander.
Immer daran denken: Die rechtswidrige, gescheiterte Ausländermaut war ein Prestigeprojekt der CSU, auf den Weg gebracht von Dobrindt. Scheuer hat das Desaster nur vollendet. Dass manche Dobrindt für kanzlertauglich halten, sagt alles über den Fachkräftemangel in der Union.
https://t.co/CLDzBkIrNS
LIEBER HERR WÜST – BRIEF NUMMER EINS.
Sie sagen allen Ernstes: „Wir müssen Probleme lösen, die objektiv sind. Und das ist verflixt schwierig.“
Herr Wüst, ich komme aus dem Projektmanagement. Wenn ich vor mein Team trete und sage: „Leute, wir müssen unsere Termine tatsächlich einhalten. Das ist verflixt schwierig.“, dann würde völlig zu Recht jemand fragen: „Ja sag mal, wofür bist du eigentlich da?“
Zum Kaffee trinken? Zum Händeschütteln? Zum Probleme-Beschreiben?
Nein.
Ein Projektmanager ist dafür da, dass Probleme gelöst werden. Nicht weil das immer einfach ist, sondern gerade weil es schwierig ist. Wenn alles von allein funktioniert, braucht man keinen Projektmanager. Und wenn ein Land von allein funktioniert, braucht man auch keinen Ministerpräsidenten.
Sie werden genau dafür bezahlt, dass die Dinge nicht einfach sind. Dass Interessen kollidieren. Dass Geld knapp ist. Dass Infrastruktur Probleme macht. Dass Wirtschaft unter Druck steht. Dass Migration gesteuert werden muss. Dass Schulen funktionieren sollen. Dass Verwaltung schneller werden muss. Dass Sicherheit gewährleistet werden muss. Das ist nicht die Störung Ihres Jobs.
Das ist Ihr Job.
Und dann kommt noch dieser schöne Satz: „Wir wollen diesen Wind umkehren.“ Herr Wüst, Wind kehrt man nicht um. Man setzt ein Segel. Man ändert den Kurs. Oder man merkt irgendwann, dass man seit Jahren in die falsche Richtung fährt.
Immerhin haben Sie jetzt eine Erkenntnis formuliert, die Ihre Partei erstaunlich lange gebraucht hat: „Wir haben viel zu viel über die AfD geredet und uns viel zu wenig damit auseinandergesetzt, was die Menschen zu ihr treibt.“
Ja.
Herzlichen Glückwunsch.
Die AfD wurde 2013 gegründet. Wir schreiben 2026. Das sind 13 Jahre. Dreizehn Jahre, um auf die Idee zu kommen, dass es vielleicht sinnvoll sein könnte, nicht nur ständig über die AfD, sondern einmal über die Gründe zu reden, warum Menschen sie wählen.
Herr Wüst, wenn ein Mitarbeiter in einem Projekt 13 Jahre braucht, um die Aufgabenstellung zu verstehen, dann diskutieren wir nicht mehr über Fortbildung. Dann diskutieren wir über die Tür.
Tür auf. Mitarbeiter raus. Neuer Mitarbeiter rein. Tür wieder zu.
So funktioniert Lernen in Systemen, die sich Fehler leisten können. Politik funktioniert leider anders. Da braucht man zwölf Jahre für eine Erkenntnis und stellt sie anschließend auf einer Bühne vor, als hätte man gerade die Relativitätstheorie entdeckt.
Und dann reden Sie von den „Problemen der Menschen“. Auch das klingt interessant. Denn Menschen haben keine abstrakten Probleme.
Sie haben Rechnungen. Mieten. Energiepreise. Steuern. Wartezeiten. Schulen. Straßen. Kriminalität. Genehmigungen. Arbeitsplätze.
Sie brauchen keinen Politiker, der ihnen erklärt, dass diese Probleme „verflixt schwierig“ sind.
Das wissen sie bereits.
Sie brauchen jemanden, der sie löst.
Deshalb würde ich Ihnen für Ihre mögliche neue Briefserie schon einmal einen kleinen Tipp geben: Kaufen Sie sich eine Kaffeemaschine.
Eine gute.
Die könnte noch häufiger gebraucht werden.
Denn nach allem, was wir bei Herrn Merz erlebt haben, scheint Kaffee inzwischen ein wichtiges Arbeitsmittel deutscher CDU-Spitzenpolitiker zu sein.
Und diesmal vielleicht gleich einen Wartungsvertrag dazu.
Nur für den Fall.
Denn Herr Wüst: Wenn Ihr eigener Satz lautet, „Wir müssen Probleme lösen. Das ist verflixt schwierig.“, dann lautet meine Antwort:
Ja. Genau deshalb sitzen Sie da.
Wenn Sie nur Probleme beschreiben wollen, können Sie Kolumnist werden.
Wenn Sie regieren wollen:
lösen Sie sie.
Das darf doch alles nicht wahr sein. Der Tankrabatt 3.0 kommt! Zum 1. Oktober schmeißt die Regierung zum dritten Mal in Folge Mrd. Euro an Steuergelder aus dem Fenster, um den Spritpreis um paar Cent pro Liter billiger zu machen. Haben Merz & Co. nichts aus ihren Fehlern gelernt? Dass ein wesentlicher Teil in die Taschen der Ölkonzerne geht und dass Bleifüße und SUV-Fahrer am meisten profitieren? Doch was mich am meisten aufregt ist, dass alle die kein Auto haben, mal wieder leer aus gehen. Schlimmer noch: Das Deutschlandticket wird ab 2027 natürlich wieder teurer, weil dem Bund dieses Ticket leider nicht mehr als 1,5 Mrd. pro Wert ist, was vermutlich genau der Summe des neuen Tankrabatts entspricht. Es ist mal wieder ein absolutes Armutszeugnis, eine Mrd. schwere homöopathische Beruhigungpille für Verbrenner-Fahrer, sonst nichts. Wie kann man 3x hintereinander den immer gleichen Murcks beschließen?