Now that this place is... changing, I've made a public record of my tweets at https://t.co/Q9rjEOOPfa
You can do so too with https://t.co/MJeGvy8WiQ
I'll be on Blue Sky and Mastodon (more) 👋
#x#ohnohedidnt
An open-source robot vacuum you build yourself — Raspberry Pi, ROS 2, 2D LiDAR, Home Assistant, 3D printed chassis. No cloud, fully local.
oomwoo is early stage and building in public. The community can contribute modules in parallel — from SLAM navigation to dust bin design.
https://t.co/ip0HWptZg0
#ROS2 #RaspberryPi
I designed this all-solid-state micro-ammeter. It covers a measurement range from 1 fA to 500 μA. Testing shows that the RMS noise of the readings is approximately 136 aA, meeting the requirement for 1 fA measurements.
Crazy that this is getting barely any coverage. This year’s European Press Prize was just awarded to an investigative report by the Dutch newspaper De Volkskrant. It is entitled “What the Wounds Tell” and in it the journalists Maud Effting and Willem Feenstra document the cases of 114 children in Gaza under the age of 15 who were struck by a single bullet to the head or chest. Almost all of them died or were left severely disabled. They chose to document only the cases of boys and girls under the age of 15 (though often much younger: aged 3, 4 or 7) because these are children who can be immediately identified as such. “A single bullet in these parts of the body is a clear indication that these children were deliberately targeted“, the two journalists write.
This is the article: https://t.co/YkZrpqBWBQ
@SabreWuff A company I freelance for chucks 100+ monitor stands every year because they come with the monitor and aren’t used in their final applications. They go in the trash with the protection foil still on
Wir (https://t.co/GhtkgZ1qz8) verkaufen gerne in Europa. Und hören trotzdem damit auf.
Was kostet z. B. ein Paket nach Österreich? 14,50 € Porto.
Realität für uns als Gewerbetreibende: 135 € pro Paket bei gerade einmal zehn Sendungen pro Jahr nach Österreich 2025.
Dabei sind wir nur eine kleine GmbH aus Deutschland mit vereinzelten Kunden in Europa. Unser gesamtes jährliches Aufkommen für den EU-Export liegt bei etwa 100 Kilogramm Verpackung. Nicht Tonnen. Kilogramm.
Die Rechnung für Österreich allein: Wer als ausländisches Unternehmen nach Österreich verschickt, ist gesetzlich verpflichtet, die Entsorgung der Verpackung zu lizenzieren und dafür einen lokalen Beauftragten zu benennen, der die Einhaltung der Vorschriften garantiert und dafür haftet:
- Porto (10 Pakete à 14,50 €): 145 €
- Jahrespauschale Verpackungsbeauftragter: 450 €
- Notarkosten für die Vollmachtsbeglaubigung: 150 €
- Opportunitätskosten: 600 €
Und das ist nur Österreich. Frankreich verlangt z. B. ein eigenes Logo samt Anleitung auf jedem Versandkarton, sonst drohen empfindliche Bußgelder. Spanien, Italien, Polen: jeweils eigene Anforderungen, eigene Register. Ab Mitte 2026 kommen mit der EU-Verpackungsverordnung #PPWR weitere Pflichten hinzu.
Konzerne verteilen solche Fixkosten auf Millionen Sendungen. Für kleine Unternehmen und Selbständige wird daraus ein reales Exporthindernis. Das ist kein Versehen des Gesetzgebers, sondern ein struktureller Konzentrationsvorteil zugunsten großer Marktteilnehmer.
Dahinter steht ein System mit eigener Ökonomie: Wer Verpackungen in Verkehr bringt, muss deren spätere Entsorgung lizenzieren. Allein in Deutschland fließen dabei jährlich Milliardenbeträge an Lizenzentgelten an marktbeherrschende Entsorgungsunternehmen. Diese profitieren dabei mehrfach, über Lizenzgebühren beim Inverkehrbringen von Verpackungen über die Abholung und Verwertung der eingesammelten Rohstoffe. Komplexität ist dabei kein Fehler im System; sie ist Teil des Geschäftsmodells.
Besonders grotesk wird das im Vergleich mit Plattformversendern aus Fernost. Millionen Kleinsendungen fluten den europäischen Markt bei erkennbar geringerer Vollzugsintensität. Der europäische Mittelstand wird kontrolliert, weil er greifbar ist.
Der ursprüngliche Gedanke hinter der @EUCouncil war ein anderer: ein gemeinsamer Binnenmarkt, der Grenzen abbaut statt neue errichtet. Stattdessen: 27 nationale Compliance-Silos, die kleinen Unternehmen den Export systematisch verleiden.
Was sich ändern müsste:
1. Eine zentrale EU-Registrierung statt 27 nationaler Alleingänge
2. Eine De-minimis-Regelung für Kleinversender
3. Konsequenter Vollzug gegenüber Drittstaatsversendern statt Belastung des europäischen Mittelstands
Wir ziehen uns deshalb vorerst auf Deutschland und die Schweiz zurück, weil wir unsere Energie lieber in Produkte und Kunden investieren.
Die aktuelle EU-Bürokratiearchitektur erleben viele Unternehmen nur noch als Belastung.
Wir sind Unternehmer und keine Verpackungsjuristen, @vonderleyen , @DIHK_News, @MarkusFerber , @svenja_hahn , @nicolabeerfdp , @ANiebler
Gerne reposten - es betrifft den Mittelstand generell.