Kostet ein paar Minuten Zeit, aber wenn irgendjemand helfen möchte, unser Bargeld davor zu schützen, quietschbuntes Spielgeld zu werden, dann stimmt doch mit ab. 😁
[Wenn ihr das quietschbunte Zeugs gut findet, auch fein, bin schließlich Demokrat.]
https://t.co/LDlT7WxepF
Das Mariental verfällt seit dem Tod des Eremiten Heinrich Maucher immer mehr. Die Stiftung sieht ihr Erbe als Last und äußert sich nun erstmals öffentlich dazu. https://t.co/4CZMR0jwfD
Wer leckeren Bärlauch (Allium ursinum) selbst sammeln möchte, sollte nicht nur wissen wo, sondern auch wie - immerhin hat dieses beliebte Wildkraut durchaus tödliche Verwechslungspartner. Außerdem ist es gerade bei so beliebten Pflanzen wichtig, nachhaltig im Einklang mit der Natur zu sammeln und nicht zu viel zu entnehmen. Für Kräuter gilt dafür die Handstraußregel: man darf immer so viel mitnehmen, wie in eine Hand passt. Außerdem sollte man nur von großen Beständen und pro Pflanze nur 1-2 Blätter nehmen, und ganz wichtig: beim Bärlauch will man jedes Blatt einzeln pflücken! So hinterlässt man keine hässlichen kahlen Flecken im Wald und kann gleichzeitig nochmal genau hinschauen, dass sich nichts anderes dazwischen schmuggelt. Achten solltet ihr auf lanzettlich zugespitzte, dünne Blätter mit kaum sichtbaren, parallelen Blattadern, dünner zarter Textur, glänzender Oberseite und hellerer matter Unterseite. Jedes Blatt ist einzeln gestielt, ganz junge von beiden Rändern zur Mitte hin eingerollt, und die erhabene Mittelrippe auf der Unterseite macht beim Brechen deutlich Knack. Verlasst euch bitte nicht nur auf den Geruch - der ist nämlich so intensiv, dass nach ein paar gepflückten Blättern eure Hände so stark danach riechen, dass ihr nichts anderes mehr wahrnehmen könnt. Viel Spaß beim Sammeln und passt auf euch auf!
Am 8-ten März ist Weltfrauentag. Jener Tag, an dem man gerne Blümchen an Frauen verteilt mit der Heuchelei, man würde ihre Arbeit anerkennen.
Meine Tochter bekam heute zum x-ten als eine Nachricht aus der Kita, dass Personal fehlt und man doch bitte soweit irgend möglich seine Kinder zu Hause betreuen möge.
Meine Tochter ist berufstätig. Sie zahlt monatlich einen nicht unerheblichen Beitrag an die Kita. 30 Tage ist die Kita eh wegen Urlaub, Fortbildung und Co. geschlossen. Jeder weitere Tag, an dem diese keine Betreuung gewährleisten kann muss irgendwie gestemmt werden. Wie gesagt: dieses mehrfach übers Jahr an vielen Tagen.
"Frauen sollten nicht nur Teilzeit arbeiten" Schlagwort der Politik. Meine Tochter würde gerne Stunden aufstocken. Es scheitert an der Betreuungssituation zum einen und an der Besteuerung vom Einkommen zum zweiten. Denn bei einer höheren Arbeitsleistung frisst die - nur unzureichende Betreuung - einen Großteil des Gehaltes auf. So dass es sich schlicht nicht lohnt mehr zu arbeiten.
Während Frauen im Bürgergeld und Sozialleistungen ganz entspannt die Kita Gebühren bezahlt bekommen.
Dieser Staat bestraft also Frauen, die berufstätig sind und belohnt jene, die keine Leistung erbringen wollen (und er guten Ordnung halber: hiervon ausgeschlossen sind jene Frauen, die aufgrund ihrer Lebensumstände keine Leistung erbringen können)
Also spart Euch bitte Blümchen und warme Worte. Denn Ihr tut für die Frauen, die den Laden am Laufen halten mal wirklich null, komma nichts.
Es gibt keine verlässliche Betreuung, Frauen müssen diese teuer bezahlen, und man wirst ihnen noch vor, faul zu sein und nicht ganztags zu arbeiten.
Gleichzeitig prangert man an, dass deutsche Frauen gebärmürde wären. Ja, warum denn wohl? Vielleicht, aber nur vielleicht, weil man es jenen Frauen so schwer macht?
Aber verteilt nur weiterhin Blümchen. Und blaphaselt weiterhin, dass Frauen am Herzen liegen würden.
#bundeskanzler
Heute saß ich im Zug auf dem Weg zur Klinik, in der ich arbeite, neben zwei jungen Iranerinnen.
Ich nahm mir einen Moment Mut zusammen und fragte sie, ob sie gestern bei den Protesten in München gewesen seien.
Ihre Augen begannen zu strahlen.
Ja, sagten sie – sie seien extra aus Hannover angereist. Viele Menschen seien aus anderen Städten Deutschlands und sogar aus ganz Europa gekommen. Ihre Freunde im Iran hätten ihnen geschrieben, wie wichtig es für sie sei zu wissen, dass die Welt sie nicht vergisst. Dass darüber gesprochen wird, was im Iran passiert.
Eine der beiden erzählte mir, dass sie vor vier Jahren selbst im Iran auf den Straßen Teherans im Rahmen der Frau–Leben–Freiheit-Bewegung protestiert hatte. Seitdem habe sie große Angst vor der Polizei gehabt.
Als sie nach Deutschland kam, habe sie aus dieser Angst heraus oft den Kopf gesenkt, wenn sie Polizei sah – oder instinktiv ihren Schal über den Kopf gezogen.
Heute sagte sie mir: Sie habe gelernt, dass die Polizei hier ihr nichts Böses will. Und genau deshalb habe sie gestern den Polizist:innen auf der Demo Blumen geschenkt.
Ich war tief berührt vom Mut, von der Würde und von der Stärke dieser jungen Frauen.
Und ich hoffe so sehr, dass ihre Stimmen gehört werden – von unserer Politik und von unserer Gesellschaft.
Es geht hier um Menschenrechte.
Um Rechte, die vom iranischen Regime seit Jahrzehnten mit Füßen getreten werden.
Bitte hört nicht auf, über den Iran zu sprechen.
Bitte schaut nicht weg.
#FreeIran #WomanLifeFreedom
Infotweet:
Wusstet ihr dass ihr alte Brillen spenden könnt? In vielen Ländern ist die Versorgung der Bevölkerung mit diesem Hilfsmittel nicht selbstverständlich, u.a. weil es dort natürlich dringendere Probleme gibt. Aber wenn ein Kind eine starke sehbehinderung hat ist auch
Etwas sehr trauriges ist geschehen. Der Radreisende Florian Berg ist jetzt in Peru bei einem Unwetter ums Leben gekommen. Florian ist 2024 auf eine 30 monatige Weltreise aufgebrochen, um von unterwegs über den Klimawandel und die betroffenen Menschen zu berichten. Er wurde 29 Jahre alt. So tragisch, dass er seine unglaubliche Reise und sein Anliegen nicht zu Ende führen konnte. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und Angehörigen😢
Aus gegebenem Anlass:
Solltet ihr euch in einer Situation befinden in der ihr nicht mehr weiter wisst, niemanden habt mit dem ihr sprechen könnt und aktiv darüber nachdenkt euch etwas anzutun, dann wählt bitte eine dieser Nummern
08001110222
08001110111
Bitte teilen!
Danke🕯️
Er war ein deutscher Offizier, der seine eigenen Kameraden beim Töten von Kindern sah. Er meldete das Verbrechen und wurde dafür erschossen. Erst 67 Jahre später wurde sein Name in Deutschland rehabilitiert.
Michael Kitzelmann wurde 1916 in Horben im Allgäu geboren. Er wuchs in einer katholischen Familie auf, wollte ursprünglich Theologe werden, entschied sich dann aber für den Militärdienst.
1937 trat er in die Wehrmacht ein. Diszipliniert, gläubig, mutig – all das machte ihn zu einem idealen Offizier für das nationalsozialistische Regime. Doch hinter dieser Fassade wuchs in ihm etwas, das später als Verrat galt: ein Gewissen.
Als Deutschland 1941 die Sowjetunion überfiel, diente Kitzelmann als Leutnant an der Ostfront. Zunächst glaubte er, er verteidige sein Vaterland.
Doch was er dort erlebte, war kein Krieg im klassischen Sinn.
Er sah, wie Zivilisten, ganze Dörfer, jüdische Familien und Kinder systematisch ermordet wurden. Er schrieb nach Hause, dass dies keine Schlacht sei, sondern ein Verbrechen. Seine Briefe zeugen von einem tief erschütterten Glauben, von einem Menschen, der nicht mehr mit dem, was er sah, leben konnte.
Kitzelmann begann, die nationalsozialistische Ideologie offen zu kritisieren. Er sprach über das Töten Unschuldiger, über die Schuld, die auf allen lastete. In einer Armee, die Gehorsam über alles stellte, war das ein Todesurteil. Einer seiner Kameraden denunzierte ihn. Das Militärgericht verurteilte ihn wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode.
Im Frühjahr 1942 wurde er in Orel inhaftiert. In seinen letzten Briefen schrieb er, dass er vergeben wolle, auch dem Mann, der ihn verraten hatte. Er betete, schrieb über seine Zweifel und sein Vertrauen in Gott, und blieb bis zuletzt gefasst. Am 11. Juni 1942, im Alter von nur 26 Jahren, wurde Michael Kitzelmann von einem Erschießungskommando hingerichtet.
Er hatte keine Waffe gegen das Regime erhoben, keine Revolution angeführt, keinen Anschlag geplant. Sein Widerstand bestand darin, die Wahrheit auszusprechen. In einem System, das jede moralische Regung erstickte, war das vielleicht die gefährlichste Tat überhaupt.
Nach dem Krieg blieb sein Name weitgehend vergessen. In den Akten der Wehrmacht stand weiterhin, er sei wegen Wehrkraftzersetzung erschossen worden, als hätte er versagt, nicht als hätte er Mut gezeigt. Seine Familie lebte Jahrzehnte lang mit dieser Schande. Erst viele Jahre später begann man, seine Geschichte neu zu betrachten.
Erst 2009, also 67 Jahre nach seiner Hinrichtung, wurde sein Urteil offiziell aufgehoben. Die Bundesrepublik Deutschland erkannte an, dass Männer wie Kitzelmann Opfer der NS-Militärjustiz waren – Menschen, die nicht aus Schwäche, sondern aus Gewissen handelten. Es war eine späte, aber wichtige Rehabilitierung.
Heute erinnern Kirchen und Schulen im Allgäu an ihn. In Dillingen trägt eine Gedenktafel seinen Namen. Sie erzählt nicht von Heldentaten im klassischen Sinn, sondern von der Kraft, Nein zu sagen, wenn alle anderen Ja schreien.
Er hätte einfach schweigen können, wie Millionen andere Soldaten. Er hätte überleben, nach Hause zurückkehren, eine Familie gründen können. Stattdessen entschied er sich, die Wahrheit zu sagen und bezahlte mit seinem Leben.
Sein Mut änderte damals nichts an den Gräueltaten. Er konnte den Krieg nicht stoppen, keine Kinder retten, kein Dorf verschonen. Und doch hat sein Handeln Bedeutung. Denn er zeigte, dass auch im dunkelsten Kapitel der Geschichte Menschen existierten, die Grenzen zogen, wo Moral endete.
Er erinnert uns daran, dass Schweigen immer eine Entscheidung ist. Wer Unrecht sieht und nichts sagt, steht nicht außerhalb davon. Er steht mittendrin. Und manchmal reicht ein einzelnes Wort, um zu zeigen, dass das Gewissen stärker sein kann als Angst.
Es gibt keine späte Gerechtigkeit für ihn persönlich. Doch es gibt ein Vermächtnis, das bleibt. Es lehrt uns, dass Menschlichkeit auch dann möglich ist, wenn sie alles kostet.
Hey!
Calling all Wonder Women!
We all are sisters…pulling together with one spirit.
50 years ago today the first episode of the series Wonder Woman aired.
I truly believe the reason we liked her was because we recognized her within ourselves. The multifaceted parts of her personality, her strength, her beauty, her warmth, her tenacity, and her honesty is who you are!
We recognize those qualities in her because those are the qualities that women possess. We understand one another because we alone are the Mothers of all Mankind. We are magnificent…at every age…at every challenge, and we do whatever it takes.
I love you all and as I reflect on the stories I have heard you share with me, the art you have drawn for me, and the kindness you have given me for 50 years…..
I WANT TO THANK YOU FROM THE BOTTOM OF MY HEART FOR THE LOVE YOU HAVE SHOWN ME. THANK YOU GAL GADOT, and DIRECTOR PATTY JENKINS, FOR KEEPING HER LEGEND ALIVE AND STRONG!
Tons of love to all of you,
Lynda
Art by: Catherine and Sarah Satrun
Achtung, Eltern und Lehrer in Berlin! Die Ausstellung über das Massaker der #Hamas beim #novafestival in #Israel ist ab sofort bis 16.11. für Jugendliche kostenlos. Schulklassen und Jugendgruppen anmelden über: [email protected]. Mehr Infos hier:
https://t.co/syHQDs0YvJ
Welche MFA in München sucht eine Stelle oder möchte gerne zu uns wechseln?
Wir sind ein eingespieltes Team, haben ein ausgezeichnetes Betriebsklima, eine nette Chefin ☺️, bieten übertarifliche Bezahlung, 13. Monatsgehalt, Monatsticket und fördern Fortbildungen.
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Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) bietet zum Semesterstart Studierenden, die noch keine Wohnung haben, vergünstigte Zimmer an. Mittlerweile machen 30 Herbergen mit.
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Es gibt zu viele negative News, deswegen poste ich jeden Tag eine #guteNewsdesTages.