@fdp@_FriedrichMerz Ah, die Selbstbestimmungsgesetz-FDP ist wieder da.
Nein, wir brauchen auch keine Leihmutterschaft light. Es ist Menschenhandel, es ist moralisch falsch, es ist ethisch falsch, es ist biologisch falsch. Alles, absolut alles spricht dagegen.
@christygoe@Ralf_Hoecker@sitsfun Und davon abgesehen dass "kennen" halt nicht dasselbe ist wie die Mutter haben, wird es immer die Frau bleiben, die das Kind verkauft hat.
@Ralf_Hoecker@sitsfun Wer sich in seinem Kind nicht erkennen wird: Die Mutter. Wer seine Mutter nicht in sich erkennen wird: Das Kind.
Aber für die gute Sache sind nunmal Opfer nötig.
@Ralf_Hoecker@Kali_im_Exil Wir geben nicht auf, bevor nicht auch der letzte Egomane oder Pädo sich unkompliziert ein eigenes Kind aus dem Automaten ziehen kann, zum Preis einer Schachtel Kippen. 💪
Ein paar Hardfacts zu vermeintlich tollen Leihmutterschafts-Verträgen in den USA, die ethisch dann irgendwie sauber sein sollen. Nach Erfahrungsberichten von Leihmüttern, die uns auch ihre Verträge überlassen haben, aber auch eigenen Recherchen bei Agenturen, die sehr bereitwillig ihre Sonderangebote und tollen Frauen anpreisen.
Jens #Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich "guten" Leihmutterschafts-Verträgen sein Geschäft durchgeführt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der USA.
Dazu gilt grundsätzlich: Auch mit Verträgen wäre Menschenhandel immer noch Menschenhandel. Oder macht es die Dinge hübscher, wenn man eine Urkunde und einen Kassenzettel bekommt? Eine sicher wichtige Frage für jeden Sklavenmarkt.
1. Die Verträge nutzen nicht den Leihmüttern, sondern den Kunden, damit sie die Leihmutter unter Kontrolle haben und sie kontrollieren können, u.a. was sie zu sich nimmt, wo sie sich aufhalten darf, wohin sie reisen darf, welche Medikamente sie nehmen muss, was sie in der Schwangerschaft alles nicht darf, welche Ärzte und Kliniken sie nur noch konsultieren darf. Ob und mit wem sie Sex aben darf.
2. Aus dem Vertrag kommen sie auch nicht raus. Wer abbricht, muss die bislang entstandenen Kosten für die Besteller, die Ärzte, die Anwälte bezahlen. Das kann eine Frau nicht, sie machen es ja, um Geld zu verdienen. Wer einmal einsteigt, muss durchziehen.
3. Die Frauen sind mit ihren körperlichen und seelischen Komplikationen nach der Geburt alleine gelassen, viele können sich die Behandlungen danach nicht leisten. Es gibt massive körperliche Schäden und Risiken für die Frauen, Spätfolgen, die nicht versichert sind. Die Agenturen und Kunden sind damit raus, die Frau körperlich ruiniert. Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck, Unfruchtbarkeit, organische Schäden sind häufigste Spätfolgen.
4. Natürlich nimmt man nur Frauen unter Vertrag, die schon Kinder haben. Spahn preist das im Podcast von Ronzheimer als vermeintliche besondere Sorgfalt an. Der Brutkasten muss bewiesen haben, dass er gebärfähig ist. So einfach ist das. Man tut es aber auch, damit die Frauen ihre Muttergefühle auf die eigenen Kinder fokussieren und keinen Anspruch auf das neue Kind erheben. Nebeneffekt: Zehntausende Kinder haben bereits zugesehen, wie ihre Mütter Geschwisterkinder verkaufen. Was macht das mit den Geschwistern?
5. Natürlich lässt man die Frauen nicht ihre eigenen Eizellen austragen, sondern setzt ihnen fremde Eier ein, auch hier, damit sie genetisch keine Verbindung zum Kind haben und keine Ansprüche später an das Kind stellen. Alles vertraglich geregelt. Das Risiko in der Schwangerschaft steigt damit extrem an, weil sie keinerlei genetische Verbindung zum Kind haben. Ihr Körper will die Schwangerschaft also ständig beenden, das Kind abstoßen. Um das zu verhindern, müssen sie starke Medikamente in der Schwangerschaft nehmen. Es gibt keine Studien, was das mit der Gesundheit der Frauen und der Ungeborenen macht. Es sind alles Hochrisikoschwangerschaften. Frühgeburten und Fehlgeburten gehören zum Alltag.
6. Ebenfalls in den Verträgen geregelt wird, dass Frauen sich mit allen medizinischen Eingriffen einverstanden erklären müssen, dass sie auch gesunde Kinder abtreiben müssen, wenn sie nicht mehr gewollt sind, das falsche Geschlecht haben oder wenn sich aus Versehen Mehrlingsgeburten entwickeln, die man gar nicht will. Diese Kinder werden dann "reduziert", so der Fachausdruck für das Töten im Mutterleib. Gerade wird in Kanada eine Leihmutter von ihren Bestellern verklagt, weil sie nicht abtreiben wollte.
7. Die Mütter werden in manchen Bundesstaaten der USA nicht einmal mehr in der Geburtsurkunde vermerkt, stattdessen stehen dort dann zwei "Väter". Sie ist nur ein Brutkasten, das Kind hat nie eine Mutter gehabt. Frauenfeindlichkeit mit staatlichem Stempel.
8. Brutkasten und Eizellspenderin wählt man in der Praxis aus zwei unterschiedlichen Katalogen, man kann das online machen, es ist wie Tinder für gute Gene. Der Preis der Leihmutter steigt, je gesünder sie ist und wie gut sie gebären kann. Die Eizellspenderin wird wie eine Zuchtstute angepriesen: Genetik bis in die Generation ihrer Großeltern sauber mit Nachweis, dass sie keine Erbkrankheiten hat. Man kann nach Kategorien suchen wie Hautfarbe, Rasse (!), Herkunft, Augenfarbe, Haare und natürlich die "Ivy League"-Kollektion, kluge Frauen möglichst von Eliteschulen. Dazu hübsche Bilder der Frauen. Man will schließlich kluge und schöne Kinder.
9. Würden wir uns zudem Verträge vornehmen, wie sie in anderen Ländern existieren, dann wird einem schlecht. Viele Agenturen auch aus den USA arbeiten inzwischen auch global: Man nimmt die Frau aus den USA, fliegt sie aber zur Befruchtung in andere billige Länder um Geld zu sparen, gebären muss sie dann in dem Land, das den Bestellern am genehmsten ist oder das die beste Rechtslage hat - für den Kunden. Das ist ein menschlicher Verschiebebahnhof und niemand weiß, welches Land mit seinem Rechtssystem überhaupt zuständig wäre, hätten die Frauen das Geld sich überhaupt juristisch zu wehren gegen eine ganze Mannschaft von Anwälten, die das globale MIlliardengeschäft gut absichern.
Das alles ist so unglaublich frauenfeindlich, ausbeuterisch und die Kinder sind Anschaffungen auf dem Marktplatz der reproduktiven Möglichkeiten.
@wundertussi@EderKirsch Förderer von A wie Amadeu bis Z wie ZTG der Humboldt Uni. Auch das Bezirksamt Neukölln wird als Geldgeber genannt. 🤗
Also kurze Antwort: Ja!
Lange Antwort: Jaaaaaaaaaaa!
https://t.co/iDwEnW4uk6
Der Westen krankt an Todessehnsucht.
Dieselben Probleme zeigen sich in allen Ländern:
In UK hat jetzt eine Frau, die als Flüchtling mit drei Kindern aus Gaza kam, vor Gericht durchgesetzt, dass im Zuge des Familiennachzuges insgesamt 18 Personen aus Gaza direkt ins Wohlfahrtsystem von England einreisen dürfen. Beide Eltern, ein Bruder, dessen Frau und vier Kinder, eine Schwester mit vier Kindern und eine weitere Schwester, ihr Ehemann und nochmal drei Kinder. Ein Anker in Europa, der Rest wird herbeigeklagt auf Kosten des Gastgeberlandes.
Wer solche Gesetze und Gerichte hat, braucht keine Feinde. https://t.co/4fSHNFvApB
@Ralf_Hoecker@realschalker Dummes "Argument". Wenn die Alternative ist, bei Hitler oder nirgendwo aufzuwachsen, weil man gar nicht erst geboren wird, dürfte die Wahl bei den meisten Menschen ebenfalls klar sein. 🤦♂️
@RealCoolWizard@niusde_ Hätte sie lieber aussteigen und den Bus nehmen sollen? Ist doch lächerlich, hier ist kein Schaden entstanden, dagegen gibt es endlos echte Skandale.
@TDrygala@YveK22 Allahu Akbar wird ja in vielen Situationen gerufen, Dschihad ist nur eine davon. Vermutlich ist da einfach nur grade eine schöne Frau vorbeigegangen.