Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg sind vorbei. Die CDU verzichtet freiwillig auf den Ministerpräsidentenposten, und die Grünen haben gezeigt, wie viel Dynamik ein „charismatischer“ Kandidat in der heißen Phase eines Wahlkampfs entfalten kann.
Kommen wir aber zu der Kleinstpartei, für die ich einige Monate als Landesvorsitzender aktiv war und aus der ich später wieder ausgetreten bin, weil sich das Projekt in eine Richtung entwickelt hat, die ich nicht mittragen konnte: die WerteUnion.
Zur Historie:
Wir sind im Frühjahr 2024 angetreten, aus dem WerteUnion Verein eine freiheitlich-konservative Partei zu machen – weil klar war: Die CDU wird nicht „zurückgeholt“, also braucht es eine Wahlalternative, die genau diesen Kurs wieder anbietet. Das Momentum für die Neugründung war da.
Dann wurden in den ersten Wochen viele handwerkliche Fehler in der Bundespartei gemacht: falsche Prioritäten, unglückliche Kommunikation, zu viel Show, zu wenig Struktur. Das war ärgerlich – aber nicht tödlich. Denn Parteiaufbau ist ein Marathon: Strukturen in den Ländern, Präsenz in der Fläche, Stammtische, Kommunalpolitik, Personal aufbauen, Profil schärfen. Genau diesen Weg sind wir in Baden-Württemberg gegangen – und wir hätten ihn weiter gehen können.
Kaputt ging das Projekt nicht an „handwerklichen Fehlern“. Kaputt ging es, als Meuthen und seine Truppe in die Partei geholt wurden. Ab da war es keine Aufbauphase mehr, sondern eine Übernahme. Nicht „Wie werden wir sichtbar?“ – sondern „Wer sitzt am Hebel?“ Nicht „Wie gewinnen wir Vertrauen?“ – sondern „Wen müssen wir loswerden?“
Zudem änderte sich die Grundausrichtung der WerteUnion. Statt unzufriedene CDU-Wähler zu überzeugen, wollte man fortan die Alternative zur AfD sein. Statt eine Partnerschaft - bei inhaltlicher Abgrenzung - mit der AfD aufzubauen, wollte man sich der CDU als Juniorpartner andienen.
Das Ergebnis war überall gleich: Unruhe statt Struktur, Intrige statt Team, Abwicklung statt Aufbau. @HGMaassen rausgedrängt, engagierte Leute (zum Beispiel @miflo78@Patrick__Daul@CMFalck@DeFacendis@hausmann_ch@MichaelKuhr ) rausgedrängt, Landesverbände demotiviert – und am Ende steht ein Trümmerhaufen, den die selbsternannten Politprofis dann auch noch mit ernstem Gesicht „Erfahrung“ nennen.
Und jetzt haben wir die Bilanz, die ich schon vor Monaten prognostizierte, schwarz auf weiß: 11.200 Stimmen, 0,2 Prozent in Baden-Württemberg. Das ist kein Unfall. Das ist der öffentliche Beweis, dass diese Clique zwar Machtspiele kann – aber keine Partei. Sie haben ein wichtiges Projekt gekapert, den Namen WerteUnion verbrannt und anschließend exakt das geliefert, was man bekommt, wenn Karrieristen Aufbau ersetzen: Minderleistung auf offener Bühne.
Wer das wiederholen will, kann sich diese „Profis“ ins Haus holen. Wer eine Partei aufbauen will, sollte es lassen.
CDU und AfD können froh sein, diese Typen los zu sein!
In Baden-Württemberg unterschreibt die CDU einen Koalitionsvertrag, der das Land schon 2040 "klimaneutral" machen, also wirtschaftlich zerstören will, Manuel Hagel verzichtet auf Finanzen/Wirtschaft und nimmt das nutzlose Innenministerium, und mit Andreas Jung macht man den grünsten CDUler zum Kultusminister, statt grüne Kulturhegemonie zu brechen. Alles falsch gemacht. Die CDU wird lustvoll, machtgeil und kleinmütig zum Ermöglicher des grünen Zerstörungskults.
Merz spricht bei Miosga davon, er habe keine Vollmacht, »die CDU umzubringen«. Er hat auch keine Vollmacht, unser Land »umzubringen« – er tut es trotzdem!
https://t.co/4BSP9XiioV
Es geht in Deutschland schon längst nicht mehr darum, ob man noch seine Meinung sagen kann. (Kann man nicht gefahrlos, immer kann die Staatsanwaltschaft klingeln.) Es geht inzwischen darum, ob man noch die objektiven Fakten benennen und berichten darf. Und ob Gerichte bereit sind, die objektiven Fakten gegen Zeitgeist und Ideologie zu verteidigen. Es gibt solche mutigen Richter, aber insgesamt ist der Trend bedrückend und gefährlich.
Daniel Günther sagte bei Markus Lanz, er sitze dort nicht als Privatmann, sondern als Ministerpräsident. Als Ministerpräsident verunglimpfte Günther NIUS als "Feinde von Demokratie". Hinterher behauptet Günther, das als Privatmann gesagt zu haben. Das Gericht gibt ihm Recht, obwohl es objektiv nicht stimmt.
NIUS berichtet darüber, dass das Arbeitsamt in Dortmund zu Iftar, also zum Fastenbrechen eingeladen hat. So steht es im Betreff (!) der Einladung. Das Essen begann zum Fastenbrechen um 18.28 Uhr. Bebildert ist die Einladung mit einem Symbolfoto vom Fastenbrechen. Aber ein Gericht entscheidet, dass NIUS (vorerst) nicht behaupten darf, es sei eine Einladung zu Iftar, zum Fastenbrechen gewesen.
Ein Mann in Frauenkleidern will in die Umkleide eines Fitnessstudios. NIUS berichtet und bezeichnet den Mann als Mann, weil er ein Mann ist. Das Gericht verbietet, diesen biologischen Fakt zu benennen. Das Gericht will uns vorschreiben, eine biologische Unwahrheit zu verbreiten. Besonders bizarr: Den Mann und Rechtsextremisten Sven Liebich hingegen dürfen wir bei NIUS Mann nennen, entscheidet ein Gericht, obwohl auch er offiziell eine Frau ist. Da aber überwiegt dann der politische Wille, einen Neonazi nicht zu seinem bizarren "Recht" kommen zu lassen, wie es im Gesetz steht. Man darf Männer, die Frauen sein wollen, also nur als Mann bezeichnen, wenn ihre Gesinnung schwerer wiegt als ihr Recht.
Diese Zustände sind politisch genau so gewollt. Sie sollen Menschen in die innere Zensur treiben. Menschen sollen Begriffe wie "normale Familie" oder "Islamisierung" nicht mehr verwenden, damit die Politik ungestört Zustände herbeiführen kann, die keine Mehrheit je gewählt hat. Wenn man versucht, diesen Irrsinn publizistisch zu dokumentieren, wird man vom Staat zum Feind erklärt, nur damit der Staat dann vor Gericht behauptet, gar nicht der Staat zu sein, sondern bloß Bürger Günther.
Wir werden sehen, wie sich die @FDP RLP in den nächsten Tagen verhält. Wir haben gesehen. Sie sich die FDP in SA verhalten hat. Die FDP hat eine linksliberale Jugendorganisation, die sich kaum noch von der Grünen Jugend unterscheidet. Leute wie Kuhnle, Vogel, Strack-Zimmermann in verantwortungsvolle Positionen gebracht. Wie wollen Sie das korrigieren? Wollen Sie das überhaupt angehen? Das dauert Jahre um die FDP wieder in die Erfolgsspur zu bringen. …falls überhaupt der Wille da ist, erstmal intern „Afuera„ umzusetzen. Nur dann sehe ich Chancen, dass die FDP wieder zur alten Stärke findet.
Das ist der Grund warum Ulrich #Siegmund (#AfD) die Wahlen in Sachsen-Anhalt gewinnen kann und wird.
Ulrich ist kein in Szene gesetzter Altparteienpolitiker sondern einfach nah bei den Menschen, die dieses Land am laufen halten.
🦅#TEAMHEIMAT🇩🇪
Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg überrascht mich nicht im Geringsten.
Wieder einmal haben CDU und Grüne vor allem die Stimmen der über 60-Jährigen eingesammelt – jener gut situierten Generation, die in einem der reichsten Bundesländer Deutschlands noch immer in relativer finanzieller Sicherheit lebt. Viele dieser Wähler spüren die realen Verwerfungen, unter denen große Teile der Gesellschaft leiden, schlicht noch nicht – oder sie wollen sie nicht sehen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
Bei den 60- bis 69-Jährigen erhielten die Grünen 34 %, die CDU 32 %.
Bei den über 70-Jährigen kam die CDU sogar auf 44 %.
Das ist das eigentliche Problem: Wohlhabende Senioren, die sich weiterhin Kreuzfahrten und den neuen BMW leisten können, glauben ernsthaft, dass „es uns doch noch gut geht“. Viele informieren sich ausschließlich über Tagesschau und Lokalzeitung – und halten das für umfassende politische Information.
Diese politisch weitgehend passiven, zugleich aber medial stark geprägten Bürger tragen eine erhebliche Mitverantwortung für die politische Entwicklung in Deutschland.
Sie zu erreichen oder umzustimmen ist nahezu unmöglich. Jahrzehntelange Gehirnwäsche durch die Massenmedien, beruflicher Erfolg, Lebensalter und Gewohnheit haben ihre politischen Überzeugungen verfestigt. Für viele gilt bis heute: einmal CDU – immer CDU.
Genau hier wollte die WerteUnion ansetzen: die klassische CDU-Wählerschaft ansprechen und für eine echte konservative Alternative gewinnen. Dieses Projekt ist gescheitert – mit 0,2 % und 11.304 Stimmen.
Das überrascht mich nicht. In meinem Austrittsschreiben Anfang Oktober 2025 habe ich genau das vorausgesagt. Nach den Enttäuschungen bei den ostdeutschen Landtagswahlen und dem Bundestagswahldebakel in Nordrhein-Westfalen mit unter 0,1 % fehlten der WerteUnion schlicht die öffentliche Wahrnehmung, die finanziellen Mittel und das politische Personal.
Selbst unter optimalen Bedingungen hätte sie kaum eine Chance gehabt. Die Parteibindung vieler älterer Wähler ist so fest, dass man sie kaum zu einer anderen Wahl als der CDU bewegen könnte.
Ich sehe derzeit keinen Platz für eine ernstzunehmende neue politische Kraft zwischen CDU und AfD. Die Bürger entscheiden sich entweder für Parteien des „Weiter so“ – oder für die AfD.
Ein Bekannter, der Deutschland kürzlich verlassen hat, formulierte es drastisch:
„Die Leute müssen erst Gras und Fensterkitt fressen, bevor sie begreifen, was im Land wirklich passiert.“
Vielleicht wird ein echtes Umdenken erst dann einsetzen, wenn auch für diese Wohlstandsgeneration das Polster spürbar dünner wird.
Bis dahin bleibt die politische Landschaft in Baden-Württemberg – und in Deutschland – von einer wohlhabenden und politisch tonangebenden älteren Generation geprägt.
Und weil all das absehbar war, gibt es keinen Grund für Resignation. Die politische Wende wird dann eben später kommen. Aber wenn sie kommt, wird sie umso heftiger ausfallen. Und sie wird von den Jüngeren ausgehen.
Als er damals zu uns kam, bat ich ihm darum, das AfD-Bashing zu lassen. Hat er keine Woche geschafft. Wir könnten uns alle gar nicht vorstellen was dass für Leute seien in der AfD. Übelste Typen. Wäre gut für alle Beteiligten, wenn er sich ab sofort um seinen Lehrauftrag kümmert und der Politik den Rücken kehrt. ….und seine Truppe um Alexander Mitsch gleich mit.
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg sind vorbei. Die CDU verzichtet freiwillig auf den Ministerpräsidentenposten, und die Grünen haben gezeigt, wie viel Dynamik ein „charismatischer“ Kandidat in der heißen Phase eines Wahlkampfs entfalten kann.
Kommen wir aber zu der Kleinstpartei, für die ich einige Monate als Landesvorsitzender aktiv war und aus der ich später wieder ausgetreten bin, weil sich das Projekt in eine Richtung entwickelt hat, die ich nicht mittragen konnte: die WerteUnion.
Zur Historie:
Wir sind im Frühjahr 2024 angetreten, aus dem WerteUnion Verein eine freiheitlich-konservative Partei zu machen – weil klar war: Die CDU wird nicht „zurückgeholt“, also braucht es eine Wahlalternative, die genau diesen Kurs wieder anbietet. Das Momentum für die Neugründung war da.
Dann wurden in den ersten Wochen viele handwerkliche Fehler in der Bundespartei gemacht: falsche Prioritäten, unglückliche Kommunikation, zu viel Show, zu wenig Struktur. Das war ärgerlich – aber nicht tödlich. Denn Parteiaufbau ist ein Marathon: Strukturen in den Ländern, Präsenz in der Fläche, Stammtische, Kommunalpolitik, Personal aufbauen, Profil schärfen. Genau diesen Weg sind wir in Baden-Württemberg gegangen – und wir hätten ihn weiter gehen können.
Kaputt ging das Projekt nicht an „handwerklichen Fehlern“. Kaputt ging es, als Meuthen und seine Truppe in die Partei geholt wurden. Ab da war es keine Aufbauphase mehr, sondern eine Übernahme. Nicht „Wie werden wir sichtbar?“ – sondern „Wer sitzt am Hebel?“ Nicht „Wie gewinnen wir Vertrauen?“ – sondern „Wen müssen wir loswerden?“
Zudem änderte sich die Grundausrichtung der WerteUnion. Statt unzufriedene CDU-Wähler zu überzeugen, wollte man fortan die Alternative zur AfD sein. Statt eine Partnerschaft - bei inhaltlicher Abgrenzung - mit der AfD aufzubauen, wollte man sich der CDU als Juniorpartner andienen.
Das Ergebnis war überall gleich: Unruhe statt Struktur, Intrige statt Team, Abwicklung statt Aufbau. @HGMaassen rausgedrängt, engagierte Leute (zum Beispiel @miflo78@Patrick__Daul@CMFalck@DeFacendis@hausmann_ch@MichaelKuhr ) rausgedrängt, Landesverbände demotiviert – und am Ende steht ein Trümmerhaufen, den die selbsternannten Politprofis dann auch noch mit ernstem Gesicht „Erfahrung“ nennen.
Und jetzt haben wir die Bilanz, die ich schon vor Monaten prognostizierte, schwarz auf weiß: 11.200 Stimmen, 0,2 Prozent in Baden-Württemberg. Das ist kein Unfall. Das ist der öffentliche Beweis, dass diese Clique zwar Machtspiele kann – aber keine Partei. Sie haben ein wichtiges Projekt gekapert, den Namen WerteUnion verbrannt und anschließend exakt das geliefert, was man bekommt, wenn Karrieristen Aufbau ersetzen: Minderleistung auf offener Bühne.
Wer das wiederholen will, kann sich diese „Profis“ ins Haus holen. Wer eine Partei aufbauen will, sollte es lassen.
CDU und AfD können froh sein, diese Typen los zu sein!
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg sind vorbei. Die CDU verzichtet freiwillig auf den Ministerpräsidentenposten, und die Grünen haben gezeigt, wie viel Dynamik ein „charismatischer“ Kandidat in der heißen Phase eines Wahlkampfs entfalten kann.
Kommen wir aber zu der Kleinstpartei, für die ich einige Monate als Landesvorsitzender aktiv war und aus der ich später wieder ausgetreten bin, weil sich das Projekt in eine Richtung entwickelt hat, die ich nicht mittragen konnte: die WerteUnion.
Zur Historie:
Wir sind im Frühjahr 2024 angetreten, aus dem WerteUnion Verein eine freiheitlich-konservative Partei zu machen – weil klar war: Die CDU wird nicht „zurückgeholt“, also braucht es eine Wahlalternative, die genau diesen Kurs wieder anbietet. Das Momentum für die Neugründung war da.
Dann wurden in den ersten Wochen viele handwerkliche Fehler in der Bundespartei gemacht: falsche Prioritäten, unglückliche Kommunikation, zu viel Show, zu wenig Struktur. Das war ärgerlich – aber nicht tödlich. Denn Parteiaufbau ist ein Marathon: Strukturen in den Ländern, Präsenz in der Fläche, Stammtische, Kommunalpolitik, Personal aufbauen, Profil schärfen. Genau diesen Weg sind wir in Baden-Württemberg gegangen – und wir hätten ihn weiter gehen können.
Kaputt ging das Projekt nicht an „handwerklichen Fehlern“. Kaputt ging es, als Meuthen und seine Truppe in die Partei geholt wurden. Ab da war es keine Aufbauphase mehr, sondern eine Übernahme. Nicht „Wie werden wir sichtbar?“ – sondern „Wer sitzt am Hebel?“ Nicht „Wie gewinnen wir Vertrauen?“ – sondern „Wen müssen wir loswerden?“
Zudem änderte sich die Grundausrichtung der WerteUnion. Statt unzufriedene CDU-Wähler zu überzeugen, wollte man fortan die Alternative zur AfD sein. Statt eine Partnerschaft - bei inhaltlicher Abgrenzung - mit der AfD aufzubauen, wollte man sich der CDU als Juniorpartner andienen.
Das Ergebnis war überall gleich: Unruhe statt Struktur, Intrige statt Team, Abwicklung statt Aufbau. @HGMaassen rausgedrängt, engagierte Leute (zum Beispiel @miflo78@Patrick__Daul@CMFalck@DeFacendis@hausmann_ch@MichaelKuhr ) rausgedrängt, Landesverbände demotiviert – und am Ende steht ein Trümmerhaufen, den die selbsternannten Politprofis dann auch noch mit ernstem Gesicht „Erfahrung“ nennen.
Und jetzt haben wir die Bilanz, die ich schon vor Monaten prognostizierte, schwarz auf weiß: 11.200 Stimmen, 0,2 Prozent in Baden-Württemberg. Das ist kein Unfall. Das ist der öffentliche Beweis, dass diese Clique zwar Machtspiele kann – aber keine Partei. Sie haben ein wichtiges Projekt gekapert, den Namen WerteUnion verbrannt und anschließend exakt das geliefert, was man bekommt, wenn Karrieristen Aufbau ersetzen: Minderleistung auf offener Bühne.
Wer das wiederholen will, kann sich diese „Profis“ ins Haus holen. Wer eine Partei aufbauen will, sollte es lassen.
CDU und AfD können froh sein, diese Typen los zu sein!
Die gestrige SWR-»Wahlarena« war regelrecht verstörend – und insbesondere die Reaktion des Publikums beim Thema Migration hat mich schockiert: Markus Frohnmaier von der AfD führte aus, dass er ablehnt, Migration ausschließlich als Chance zu diskutieren, da dies die Opfer von migrantischen Messerattacken verhöhne.
Zur Erinnerung: In Baden-Württemberg wurde die 14-jährige Ece aus Illerkirchberg von einem Eritreer erstochen; in Mannheim attackierte ein Afghane die islamkritische Kundgebung von Michael Stürzenberger und tötete den Polizisten Rouven Laur; ein 24-jähriger Afghane erstach einen 56-jährigen Spaziergänger in Hochdorf; 2018 kam es zur Tötung eines Arztes in Offenburg durch einen Somalier; Ende Juli 2024 attackierten drei Brüder einer syrischen Großfamilie in Stuttgart drei Männer mit einem Messer; ein 25-jähriger Syrer stach während der EM drei Zuschauer in der Fanzone in Stuttgart nieder; in Wangen attackierte ein Syrer eine Vierjährige mit Messer im Supermarkt; erst jüngst griff ein 29-jähriger Eritreer zwei Mitarbeiter mit einem Messer in Ulm an. Man könnte weitere Fälle aus Reutlingen, Ulm oder Freiburg zusammentragen – und dies erfasst noch nicht einmal die sexuellen Delikte. Wer diese neue Realität in Baden-Württemberg leugnet, lebt schlicht unter einem Stein.
Wie reagierte das Publikum auf diese vollkommen nüchterne Feststellung Frohnmaiers? Es buhte ihn aus.
Dann meldete sich ein Zuschauer aus Kornwestheim und beschrieb eine Realität, die viele Menschen empfinden: nämlich dass Kritik an der Migrationspolitik schnell zu Stigmatisierung führe und seit Jahren eine Politik gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werde, etwa indem immer wieder neue Asylunterkünfte eröffnet würden. Warum könne man die Mehrheitsmeinung nicht akzeptieren, fragte der Mann.
Frohnmaier beantwortete die Frage zwar nicht, führte aber die Überrepräsentation von Ausländern in der Kriminalstatistik ins Feld – und dass sich Deutschland (und die öffentliche Sicherheit) verändert habe, wenn man Betonpoller auf Weihnachtsmärkten oder die Sicherung von Großevents betrachtet.
Was machte das Publikum? Es buhte erneut, regelrecht johlend; es kam zu zahlreichen Zwischenrufen, sodass der Moderator intervenieren musste (»Leute! Leute«). Für Frohnmaier gab es zwar auch punktuell Applaus, aber diese Art der öffentlich stolz präsentierten Realitätsleugnung macht regelrecht krank, weil sie Opfer in der Tat verhöhnt und Ängste nicht ernst nimmt. Aber nicht ungewollt, sondern absolut bewusst und im Glauben, auf der richtigen Seite zu stehen.
In Sachsen-Anhalt bahnt sich nicht weniger als die Miniatur eines Staatsstreichs auf Landesebene an: Vor einem bevorstehenden AfD-Wahlerfolg im September wollen die »Parteien der Mitte« auf den letzten Metern die Festlegung von Wahlterminen, die Änderung der Wahlgrundsätze für das Landesverfassungsgericht, Kontrolle über (Rundfunk)staatsverträge, eine Reform der Wahl des Landtagspräsidenten und festgeschriebene Gedenktagen durchpeitschen, um legislative und judikative Veränderungen zu verunmöglichen, falls die AfD mehr als ein Drittel der Sitze im Parlament holt oder sogar Regierungsmacht erhält. Geschieht dies in den USA oder in Ungarn, wird schnell von Staatsumbau und Bekämpfung der Demokratie geraunt; geschieht dies im Sinne einer Einheitspartei in einem Bundesland des Ostens – dann nur, um angeblich die Funktionsfähigkeit demokratischer Institutionen zu sichern.
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