Die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 steht bevor, und die Stimmen der kurdischen Community in Deutschland könnten eine wichtige Rolle spielen. Für die hiesigen Kurdinnen und Kurden ist eine aktive politische Teilhabe nicht nur ein Zeichen ihrer Integration, sondern könnte in bestimmten Regionen auch wahlentscheidend sein. In diesem Thread analysieren wir das mögliche Wahlverhalten der kurdischen Wählerinnen und Wähler, beleuchten ihre politischen Präferenzen, die zentralen Themen, die sie bewegen.
Die Bundestagswahl 2025 ist eine Chance für die kurdische Community, ihre Stimme zu erheben. Egal für welche demokratische Partei sich Kurdinnen und Kurden entscheiden werden – jede Stimme zählt. Politische Teilhabe stärkt nicht nur ihre Rechte in Deutschland, sondern sendet ein Signal an die Herkunftsländer, dass die kurdische Diaspora aktiv ist.
Hülya Süzen ist stellvertretende Vorsitzende der Luftwaffe im Deutschen Bundeswehrverband (@Team_Luftwaffe). Sie ist wahrscheinlich das bekannteste deutsch-kurdische Gesicht der Bundeswehr (@bundeswehrInfo).
Leider ist ihr Account @SuzenHulya derzeit nicht mehr aktiv.
Hülya Süzen ist Offizierin der Luftwaffe und kurdischer Abstammung. Sie hat also keinen leichten Karriereweg hinter sich. Über eine, die für das Leben und die Freiheit in Deutschland alles gibt.
via @sz https://t.co/kqqnsHqnqU
Im jüngsten @DAZN_DE-Interview mit Agit Kabayel, Schwergewichts-Profiboxer, steht unter Anderem seine Freundschaft zu einem weiteren bekannten Deutsch-Kurden im Fokus: Deniz Undav, Fußballstar des VfB Stuttgart und Nationalspieler. Kabayel betont die besondere kurdische Verbundenheit zu Undav:
„Wir gehören derselben Community an – in Deutschland geboren, aber mit Wurzeln in Kurdistan. Es ist großartig, dass er Deutschland im Fußball repräsentiert, während ich im Boxring für unser Land kämpfe. Ich freue mich sehr für ihn, und wir stehen täglich in regem Austausch.“
Empfehlenwerter Podcast-Beitrag über die aktuelle Lage in Kobanê (in Nord- & Ost-Syrien; @AANES_rep_eu). Vor zehn Jahren wurde die Stadt nach sehr zähen Kämpfen befreit. @danielsboehm war kürzlich in der Region und kann aus erster Hand berichten.
In der Zwickmühle: Warum Asads Sturz die Kurden unter Druck setzt. Mit dem @NZZ podcast-team habe ich über meine letzte Reise nach Ostsyrien gesprochen #kurden#syrien#nahost https://t.co/Q49MHHAdca
Konstantin lernt seit einigen Jahren Kurdisch bei uns in der Adar Schule. Es freut uns zu sehen, wie viele Kurd:innen sich darüber freuen! 🫶 Wir hoffen, dass es auch jene motiviert, die ihre wunderschöne Sprache noch nicht sprechen, sie zu lernen.
Von der lettischen Journalistin @DienaLV über den Besuch von al-Sharaa in der Türkei:
“Im Rahmen der ersten Auslandsreise in seiner neuen Funktion reiste al-Sharaa in die Türkei und forderte diese auf, im Rahmen einer Partnerschaft Militär auf syrischem Territorium zu stationieren. ... Erwähnenswert ist, dass die türkischen Militärstützpunkte in Syrien wahrscheinlich neben den russischen Militärstützpunkten bestehen werden. ... Die voraussichtlich deutlich stärkere Präsenz türkischer Truppen in Syrien ist unterdessen eine schlechte Nachricht für die syrischen Kurden. ... Dies gilt umso mehr, als US-Präsident Donald Trump den Abzug der verbleibenden US-Truppen aus Syrien plant und die Kurden damit ihren wichtigsten Unterstützer verlieren werden.“
@MuratYetkin2@DienaLv blickt auf die Kurdinnen und Kurden, die durch die Stärkung der Türkei in #Syrien nun Erdoğans Truppen ausgeliefert sind.
Menschen und Infrastruktur im selbstverwalteten kurdischen Gebiet werden vermehrt von pro-türkischen Milizen angegriffen 🔽https://t.co/PteiOnPj9L
2021 noch ist die Türkei laut @KrahMax für Vieles zu kritisieren, aber irgendwann im letzten Jahr konnotiert er “Türken” und “Kurden” vermehrt mit Deutschland und macht eine folgenreiche Entdeckung bezüglich des hiesigen Wahlverhaltens: “Kurden sind überwiegend links; Türken sind zu 2/3 rechts”. Seit dem konsumiert er offensichtlich regelmäßig @TRTDeutsch.
Übrigens wirbt auch die @FDP aktuell auf Kurdisch.
Lieber Herr @SidoKamal, bitte setzen Sie sich doch dafür ein, dass von Ihrer Partei aus in Zukunft originellere Sprüche auf Kurdisch verbreitet werden :-).
Es gibt sie wohl auch - Kurdinnen und Kurden in Deutschland, die konservativ wählen.
Im unteren Tweet wird beklagt, dass kurdische Bürgerinnen und Bürger in Deutschland “die linksgrünen Loser” wählen würden. Ausgerechnet unter einem Post der @KGDOnline, deren Vorsitzender (@toprak_aliE) bei der CDU ist.