„Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ Freigeist, pro Kernkraft, pro 🇺🇦, Jäger, privat hier.
@FraukePetry Das Lustige ist vor allem, dass Adenauer mit Parteien wie der AfD koaliert hat, nämlich der Deutschen Partei. Peu a peu hat seine Union dann die Nationalkonservativen quasi absorbiert. Integration statt Ausgrenzung.
Ich stimme @robinalexander_ nicht zu. Es war die Mitte, die sich und das Land gespalten hat. Die AfD ist nur eine Folge. Die Mitte hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten parallel gleich vier grundlegende Transformationen der Gesellschaft unternommen:
@Inclutus@Jol046319377177 Ein Nachfolger hätte aber strategisch auch nicht mehr Beinfreiheit und höchstens den Vorteil, nicht ganz so unsympathisch zu sein wie Merz
@markusdd5@a_nnaschneider Das Problem ist halt nur, dass der Rest von uns ja auch von dieser Stadt aus regiert wird. Hätte man vielleicht besser sein gelassen mit dem Regierungsumzug
Wir schließen Raffinerien, wir sprengen Kernkraftwerke, wir verweigern Fracking und planen Kohleausstieg. Wir machen uns abhängig von China für EE, von USA/Middle East für die Fossilen. Wir subventionieren Strom um die Folgen zu kaschieren. Ergebnis: Wohlstandsvernichtung. Es ist alles so traurig.
Von Großbritannien aus sieht man ziemlich klar: Das ist keine Krise der CDU. Wir stecken mitten in einer Neusortierung der gesamten Parteienlandschaft, einem Realignment.
Das alte Links und Rechts gibt es nicht mehr, weil eine neue Großfrage die politischen Lager definiert.
Das hätte man schon 2016 sehen können — wäre die Analyse etwas tiefer gegangen als „Populismus!“-Empörung.
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@1554lazarillo@ainyrockstar Das stimmt zwar. Zeigt aber auch, dass die AfD wie alle anderen rein parteitaktisch denkt und nicht aus Sorge um unser Land.
@VeroWendland@Dr_Rainer_Kraft@ogschrammi 3/3 Und wenn wir dann dran sind, sorgen wir dafür, dass du in der Ukraine freie Hand hast und kaufen wieder Gas bei dir.“ Aber wer wird denn zynisch sein..
@VeroWendland@Dr_Rainer_Kraft@ogschrammi (2/2) Abseits vom Emotionalen spielt sicher auch Kalkül eine Rolle. Wenn man zynisch wäre, könnte man an eine Art Agreement glauben: „Wladimir, du sorgst dafür, dass der Migrantenstrom nicht versiegt und gibst uns damit Auftrieb.“
@VeroWendland (1/2) Ich glaube da kommen mehrere Dinge zusammen. Zunächst mal eine „Der Feind meiner Feinde ist mein Freund Denke“. Nach dem Motto: Wen hasst das Establishment aktuell am meisten: Putin. Ist ähnlich wie bei den Grünen, die ja auch fremden Gewaltherrschern wie Mao zugetan waren.
Die Union müsste auch zugeben, dass 2011 ein dramatischer Fehler war.
Sie muss das Merkel-Erbe austreiben, um als konservative Partei zu bestehen - oder die AfD beerbt sie, zum Schlimmen für uns alle angesichts des dort gepflegten Hangs zum antiwestlichem Irrsinn.
@MariamLau1 Den Grünen hat man ja auch Anreize dafür gegeben. Bei der AfD hat das Establishment immer nur auf Verfeindlichung gesetzt. Es gehören schon immer zwei dazu
@steffan_nethe Wenn Linke und Blaue gemeinsam noch ein paar Prozentpunkte zulegen, reicht es nicht mal mehr für Schwarz-rot-grün. Dann bräuchte man noch Stimmen der Linken und die Union würde komplett unter die Räder geraten. Schwer zu sehen, wie die Union aus der Nummer rauskommen will.
@baha_jam Das Zeitfenster war zwischen Ampel-Aus und vor der BTW. Da hätte die Union inhaltlich Pflöcke einschlagen müssen bei Energie und Migration. Stattdessen wurde von „Zufallsmehrheiten“ gefaselt.
Wahlen und Wirtschaft: Die Essenz der #Demokratie ist die friedliche Machtübergabe. Typischerweise verbunden mit einem #Politikwechsel. Das ist eine wichtige Säule des westlichen Gesellschaftsmodells. Aus gutem Grund galten lagerübergreifende (ehemals „große“) Koalitionen daher stets als Ausnahmefall. Ohne Optionen ist der Korrekturmechanismus blockiert, der aus Sackgassen herausführen kann. Wenn das Votum der Wähler nicht länger den Kurs, sondern nur die Kapitäne bestimmt, ist das ein institutioneller Defekt. Auch das belastet auf Dauer den #Standort.
@stefanolix@coolservativ Auf die AfD zuzugehen, würde die Partei - um im Bild zu bleiben - sofort aus dem Gleichgewicht bringen, weil dann die ungeklärten Konflikte aufbrechen würden. Aber das Zeitfenster für die Union schließt sich. Nach der nächsten BTW ist es zu spät. Spannende Zeiten