Dank Co-Pierre Georg landen gleich mehrere Fehlinformationen rund um Bitcoin in einem Artikel der @Tagesschau:
1. Das war nicht der erste Verkauf von @Strategy seit 10 Jahren. Das Unternehmen hat Ende 2022 und im Juni 2026 schon einmal Verkäufe bekannt gegeben. Außerdem investiert $MSTR erst seit August 2020 in $BTC, also seit noch nicht einmal 6 Jahren.
2. Strategy hält ~4,2 % aller derzeit existierenden Bitcoin, nicht knapp 5 %.
3. Selbst seit der Verkaufsmeldung vom 1. Juni war Strategy noch Netto-Käufer. Insgesamt wurden seit Jahresauftakt übrigens 171.275 BTC netto hinzugekauft.
Ich bin wirklich sprachlos und entsetzt zugleich.
Ich bin seit drei Jahren selbstständig und verdiene mein Geld vor dem Computer. Mit dem Einstieg in die Selbstständigkeit stand für mich die Frage im Raum: Verlässt du Familie, Freunde und die Heimat, um im Ausland nicht von den hohen Steuern erdrückt zu werden?
Ich kann jeden meiner Kollegen zum Teil verstehen, der diesen Schritt geht, doch für mich war die Entscheidung klar: Freunde und Familie haben Priorität vor Steuern.
Ich habe in den letzten Jahren hohe sechsstellige Beiträge gezahlt und wäre ich ausgewandert, hätte ich vermutlich schon ausgesorgt. Stattdessen wird mir hier Schritt für Schritt die Zukunft verbaut.
Es ist nicht nur so, dass der bürokratische Druck immer weiter steigt, sondern auch die Regulatorik verursacht viele Kopfschmerzen .
On top plant unsere Regierung, die übrigens die niedrigsten Zustimmungswerte der Geschichte hat, ein Rentenpaket, das Generationen belasten wird. Generationen, die erst dann ins rentenpflichtige Alter kommen, wenn die heutigen Entscheider bereits seit Jahrzehnten verstorben sind.
Über unsere Köpfe hinweg werden neue Belastungen beschlossen, während Politiker selbst keinen einzigen Cent in die Rentenkasse zahlen.
Bei einem Bruttoeinkommen als Selbstständiger von 7.000 Euro im Monat zahle ich in Zukunft nicht nur meine 1.200 Euro gesetzliche Krankenversicherung, sondern zusätzlich auch 1.300 Euro Rentenversicherung, die zur Pflicht wird. Damit habe ich allein durch Versicherungsabgaben Kosten in Höhe von 2.500 Euro.
On top kommen selbstverständlich noch einige der höchsten Steuern, die Arbeitnehmer auf dieser Welt überhaupt zahlen.
Mir bleiben am Ende des Tages von 7.000 Euro brutto nicht einmal 3.000 Euro netto.
Ich gehe als Selbstständiger ein volles Risiko ein, habe meinen „sicheren“ Job gekündigt, reiße mir jeden Tag den Arsch auf und als Dank dafür lebe ich am Ende fast wie ein Bürgergeldempfänger.
Ich fühle mich vom Staat nicht nur im Stich gelassen, sondern wirklich verarscht.
Mir bleibt am Ende des Monats weniger Geld zum Investieren, weniger für meine eigene Vorsorge und vor allem auch weniger für den Vermögensaufbau, der sowieso, selbst wenn er irgendwann gelingt ein weiteres Mal versteuert wird.
Wenn es schlecht läuft, tragen wir als Bevölkerung den Schaden und wenn die Rente später nicht reicht, ist es sowieso unser Problem.
Die Politiker, die jetzt diese Entscheidungen treffen, wird es nicht nur nicht betreffen, sie werden gar nicht mehr am Leben sein, wenn ihre Versprechen irgendwann auf die Probe gestellt werden.
@ben_brechtken Und das schlimme dabei ist, dass sie ein Wirtschaftsverständnis representiert, was weit verbreitet ist.
Unsere Gesellschaft verdummt richtig hart!
@pauli_fuchs1@sphinx65119465@VsneTwit Es wird nachwievor Gesetze geben.
Vielleicht ist dieser Verpackungs Fall kein guter Aufhänger.
Es ist nur so, dass "Ihr" mit eurer Hoffnung auf den helfenden Staat (von dem ihr glaubt, dass er euch representiert) gegen die ach so bösen Kapitalisten auf dem Holzweg seid.